Unser Rübenach, Montag, 18. Juni 2018

3 Kommentare

  1. Rudolf Kowalski am

    Viele von uns hatten sich seinerzeit gegen Windkraftwerke vor den Toren von Rübenach ausgesprochen. Das war, ohne die Kehrseite dieser Medaille zu betrachten, erst einmal ok, der Strom kommt ja aus der Steckdose. (-_-)
    Die Kehrseite wäre entweder die Wiederanschaltung des Mülheimer AKWs gewesen, zu dem es zum Glück nicht kam, oder eben die flächendeckende Vernetzung mit Norddeutschland und die Errichtung all dieser Strommasten. Und dort, wo nun keine Windkrafträder stehen, entsteht und vergrößert sich leider dieses „Güterverkehrszentrum“. Die Alternative „Grüne Wiese“ und „Naherholungsgebiet“ scheint bei immer schneller anwachsender Weltbevölkerung vorbei zu sein. Ob uns das nun gefällt oder nicht, wir werden uns wohl oder übel damit abfinden müssen.
    Rudolf Kowalski

  2. Johannes Fuck am

    Lieber Rudi,
    kehren wir mal vor der eigenen Haustür. Schauen wir mal in unsere Gärten und Vorgärten. Ich freue mich über jeden Baum und jede wilde Bepflanzung – ständig blüht es, stirbt ab, entsteht neu und auch mit Ungraut schön.
    In Metternich haben wir den Trend zur Schotterwüste. Man meint, jeder wollte seine persönliche Bahnstrecke gründen. Man sollte doch wissen, das bleibt nur mit Unkrauvernichter „sauber“ Das ist Klimaerwärmung im Kopf! Lasst uns den schönsten Vorgarten wählen – mit Lob macht Gartenarbeit Spass.

  3. juergen mueller am

    Herr Fuck, Danke für diesen Beitrag.
    Der Trend zur Vor-Gartenschotterwüste ist sehr schade – hilft jedoch denjenigen, die für Gartenarbeit nichts übrig haben und sich zudem für das Thema Insekten-/Bienensterben nicht interessieren. Und das betrifft ebenso die sogenannten Tote-Hose-Gärten mit ihrem englischen Rasen, die zwar ihre Besitzer erfreuen, jedoch mit Naturnah nichts zu tun haben.
    Wir haben bereits vor Jahren damit angefangen, unseren Garten so naturnah als möglich zu gestalten, erfreuen uns an jedem Insekt, Biene, Hummel, Vögel (mittlerweile wieder 14 verschiedene Arten), Eichhörnchen, Igel etc. – zum Leidwesen einiger Nachbarn, die so garnicht damit klarkommen, dass nun einmal auch „Unkraut“ dazu gehört (das auch VOR dem Haus sein Dasein fristen darf).
    Das mit dem „Abfinden“ zeichnet diejenigen aus, die sich anscheinend bereits damit abgefunden haben, dass unsere Umwelt, damit meine ich unser gesamtes Ökosystem, sich aufgrund menschgemachter Eingriffe an einem Punkt angelangt ist, an dem sogar bei der Politik die Alarmglocken läuten (was nichts heissen muss).
    „Wohl“ bedeutet mehr Eigeninitiative in Umwelt- und Naturschutz – „Übel“ hingegen das eigene Aufgeben.

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