Unser Rübenach, Donnerstag, 19. Juli 2018

Vögel retten, indem man sie in Ruhe lässt

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Tierheimleiterin Kirstin Höfer appelliert: Die meisten Tiere kommen allein sehr gut klar

Koblenz. Als die Feuerwehr vorgestern mit einem kleinen Spatz zum Tierheim kam, wäre Kirstin Höfer fast umgefallen. Denn dass besorgte Bürger immer wieder die Rettung rufen, wenn sie einen kleinen Piepmatz sehen, der herumhüpft, das macht sie regelrecht fassungslos. „Ich weiß, die Leute meinen es gut, aber sie machen es schlecht“, sagt sie. Dass Jungvögel herumhüpfen und piepsen, liegt in der Natur der Sache. Denn nur außerhalb des Nestes können sie fliegen lernen – und meistens sind sie dabei piepsend mit der Mutter im Kontakt. Also: Finger weg von kleinen Federkugeln, rät sie.

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Rhein Zeitung – 28.06.2018

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