Unser Rübenach, Freitag, 19. Oktober 2018

Schandfleck in Rübenach

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Leserbrief an die Redaktion über den Zustand in der Aachener Straße – Erinnerungen an die Mittelweiden der 1970er Jahre

Normalerweise kümmere ich mich um meine eigenen Angelegenheiten. Aber ab und dann gibt es Dinge die auch mich stören und mir dann nicht mehr egal sind. In den Kommentaren geht es ja meistens um die überlastete Aachenerstr., den Lärm, die Erweiterung des GVZ, die Bahnstrecke oder irgendwelche Verkehrsinselchen (was natürlich auch wichtige Themen sind).

Fällt eigentlich niemandem auf was für Drecksecken sich in unserem Ort gebildet haben??? Das war doch vor 2-3 Jahren noch nicht so… Warum stört sich niemand daran??? sollen wir uns daran gewöhnen??? Wo sind denn die ganzen Weltverbesserer die sich sonst über jede Kleinigkeit aufregen??? Was tut unser sogenannter Ortsvorsteher oder Leute die im Stadtrat sitzen und sicher auch das ein oder andere mal an diesen Drecksecken vorbeifahren und immer nur dort zu sehen sind wo schöne Fotos geschossen werden???

Sind denn die Verantwortlichen nicht mal in der Lage den Müll in ihre Tonnen zu werfen und 1mal die Woche den Bürgersteig zu kehren??? Vor ein paar Wochen habe ich den Beitrag gelesen das eine Rübenacher Familie Post von der Stadt bekommen hat weil ein paar Büsche oder Sträucher nicht geschnitten waren und in einen Gehweg ragten. Die Stadt Koblenz sollte anfangen sich um wichtige und ernsthafte Dinge zu kümmern. Ich könnte viele Gehwege und Bürgersteige aufzählen die man in mancher Jahreszeit wochenlang fast nur noch erahnen kann. Was geht hier eigentlich vor ??? Soll das so bleiben??? Ich akzeptiere das so nicht und werde das Ordnungsamt benachrichtigen.

Volker Schmitz Rübenach – 27.07.2018

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9 Kommentare

  1. Juergen Mueller am

    Es gibt nur einen richtigen Schandfleck in Rübenach und der befindet sich in/an der Aachener Strasse. Beschwerden brachten … NIX, weil es den Verursacher nicht interessiert.

    • Joachim Wöbking am

      Ich habe mal in dem betroffenen Haus gewohnt, 1961, da sah alles ganz anders aus. Aber, ih kenne rechtliche Lage nicht, jedoch denke ich, dass der größte Teil des Mülls auf privatem Grund und Boden ist. Ob da Beschwerden helfen?

  2. Volker Schmitz am

    Das mit der rechtlichen Lage leuchtet mir ein,aber es ist grenzwertig… gucke man sich mal die Kruppstr./Ecke Straußpfad an.Ist es nicht so das dort der Müll seit Monaten auf dem Bürgersteig liegt ??? Fußgänger müssen auf die Straße ausweichen weil der Gehweg an der Stelle nicht zu benutzen ist.Man stelle sich vor das wäre in Mülh/Kärlich ,Wolken,Kobern oder Winningen so..Da hätte die Gemeinde schon lange reagiert und sich was einfallen lassen.Warum ist das in Rübenach anders ??? Einfach immer weiter ignorieren.. Der Mensch gwöhnt sich halt an alles .Scheinbar auch an Müll und Dreck

    Volker Schmitz

  3. Christian Franké am

    Sehr geehrter Herr Schmitz,

    Seien Sie versichert, dass unsere Stadträte und Ortsbeiräte sowie wir in der Ortsverwaltung und insbesondere ich in meiner Funktion als Ortsvorsteher alles tun, um das von Ihnen beschriebene Problem zu lösen.

    Leider haben wir politisch tätigen keine Handhabe in diesem Fall und sind auf Verwaltung und Behörden angewiesen. Wir stehen hierzu jedoch in regem und andauerndem Austausch mit der Verwaltung.

    Wenn Sie sich zu dem Thema ausführlicher austauschen möchten, stehe ich gern im Rahmen meiner Sprechstunde für ein Gespräch zur Verfügung.

    Falls Sie die angebotenen Sprechstundenzeiten nicht wahrnehmen können, ist es auch möglich einen davon unabhängigen Termin zu vereinbaren.

    Beste Grüße
    Christian Franké
    Ortsvorsteher

  4. Rüdiger Neitzel am

    Zuerst einmal: Das ist wirklich ein Schandfleck und ich schäme mich jedesmal wenn ich mit Besuchern die Aachener Straße entlangfahre. Ich weiß auch, dass es verschiedene Versuche gegeben hat, das Ordnungsamt einzuschalten…aber: Wäre es nicht die eigentliche Aufgabe des Hausbesitzers hier für Ordnung zu sorgen ? Wie kann man so ignorant sein und solchen Dreck der Allgemeinheit zumuten?

  5. juergen mueller am

    Wie wäre es, wenn die „politisch tätigen“, wenn sie schon selbst keine Handhabe zur Lösung des Problemes haben, auf Verwaltung und Behörde einwirken? Der sogenannte rege und andauernde Austausch erschließt sich mir nicht.
    Dieses PROBLEM betrifft nicht Tage, Monate, sondern JAHRE … und nichts geschieht. Das nennt man einen regen und andauernden Austausch?

  6. Volker Schmitz am

    Mein lieber Herr Franke´

    Das haben Sie aber nett beschrieben. Allerdings sehe ich das anders. Ich merke nichts davon das Stadt und Ortsbeiräte sowie Sie als Ortsvorsteher alles tun um dieses Problem zu lösen. Waren Sie schon mal bei Dem oder Den Verantwortlichen um das Problem anzusprechen? Was für ein reger Kontakt und andauernder Austausch mit der Verwaltung soll denn das sein? Man hatte doch schon lange Gelegenheit dazu. Ich sehe kein Ergebnis von diesem regen Kontakt.
    Es ist traurig und erbärmlich das sich erst Anwohner mit solchen Problemen beschäftigen müssen. Denkt hier niemand an die Anwohner die hier direkt betroffen sind und ihre Gehwege und Bürgersteige ordentlich sauberhalten? Möchten Sie dort als Nachbar wohnen? In der Kruppstr./Ecke Straußpfad liegt der Dreck und Müll auf dem Bürgersteig und nicht auf Privatgelände! Es stinkt und man muß aufpassen das einem keine Ratten über die Füße laufen. Fußgänger können den Bürgersteig an dieser Stelle nicht richtig benutzen und müssen auf die Fahrbahn ausweichen. Wenn ich oder jemand meiner Familie dabei von einem Fahrzeug erfasst werden sollte und zu Schaden kommt werde ich die Stadt Koblenz verklagen. Warum traut man sich an diese Sache nicht ran?? Liegt es vielleicht an den vielen sogenannten Flüchlingen die über dem Spielcasino wohnen und scheinbar den Müll dort ablagern? Was für ein Armutszeugnis für das schöne Rübenach. Ein Spiegelbild der Bundespolitik.
    Volker Schmitz

  7. juergen mueller am

    Wohl wahr Herr Schmitz – ein Armutszeugnis mit der Einschränkung, nicht alles „Flüchtlingen“ zuzuschreiben.
    Das Armutszeugnis fängt damit an, dass Ihr Foto etwas dokumentiert, was genau gegenüber dem Büro desjenigen stattfindet, der auch für den Dreck „Aachener Strasse“ verantwortlich ist, ihn aber nicht zu stören scheint. Was das Privatgelände „Strausspfad“ anbetrifft, das ebenso in seiner Verantwortlichkeit liegt, so wurde hier in der Sitzung des ORTSBEIRATES vom APRIL 2016 zu diesem Problem von Frau Lipinski-Naumann u. Herrn Franke`mitgeteilt, dass man diesbezüglich die SGD angeschrieben habe.
    Was daraus geworden ist und ob man dies weiterhin „rege u. andauernd“ weiterverfolgt hat – keine Ahnung.
    Frau Lipinski-Naumann wies noch daraufhin, dass „Der BETRIEB“ BESTANDSSCHUTZ hat.
    Wer sich einmal intensiv hiermit beschäftigt hat – Begriff des Bestandsschutzes, Arten, Voraussetzungen etc.,der wird zu dem Schluss kommen, dass es mit einem normalen Verweis hierauf nicht getan ist u. dieses nach wie vor bestehende Problem damit weder seine Erledigung gefunden hat noch dazu berechtigt, dieses Problem als erledigt zu betrachten.
    Die Sitzung im APRIL 2016 wurde, obwohl noch Fragen seitens Anwesender bestanden, damit geschlossen, dass der Ortsvorsteher das „Thema nun beenden möchte“.
    Es wäre vor allem für betroffene Anwohner (und nicht nur für diese) ein Segen zu erfahren, WAS sich nun in Sachen SGD getan hat u. wie man dieses Problem lösen kann. Hierzu ist die Politik gefordert – nicht nur der OV (dem ja bekanntlich oft die Hände gebunden u. der in seiner Entscheidungsfreiheit mehr als eingeschränkt ist, was Dinge des „öffentlichen“ Lebens betreffen).

  8. Christian Franké am

    Sehr geehrte Herren Schmitz und Müller,

    Schade, dass Sie meiner Einladung zum Gespräch nicht nachkommen. Ich hätte Ihnen gern den Sachverhalt in vollem Umfang dargelegt.

    Glauben Sie mir, dass es für die ortsansässigen Stadträte, die Ortsbeiräte und mich erfreulicheres als jahrelange ergebnislose Mühen in dieser Sache gibt.

    Selbstverständlich stehe ich für ein Gespräch weiterhin zur Verfügung.

    Freundliche Grüße
    Christian Franké

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