Unser Rübenach, Freitag, 19. Oktober 2018

Grundschule bekommt erst 2019 Warnanlage

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Fraktionen, Eltern und Schule bemängeln Verzögerung – Elektrik und Brandschutz werden erneuert

Rübenach. Die Grundschule Rübenach hätte längst eine Klingel- und Warnanlage bekommen sollen. Diese soll bei Gefahr die 200 Schüler, ihre 13 Lehrer und weitere Menschen im gesamten Gebäude warnen – auch bei einem Amoklauf. Der Alarm soll in jedem Stock ausgelöst werden können. Doch die Verwaltungsvorschrift des Landes wurde in Rübenach bislang nicht umgesetzt. Das städtische Zentrale Gebäudemanagement teilt auf eine Anfrage im Stadtrat mit, dass diese Anlage vermutlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 betrieben werden kann. Und: Es stehen wieder umfangreiche Bauarbeiten an der Schule an, die in den Herbstferien starten. Kostenpunkt: 900 000 Euro.

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Schule wurde in 1960ern errichtet: Was bisher saniert wurde

Die Grundschule Rübenach wurde in den 1960er-Jahren errichtet, teilt die Stadtpressestelle auf Anfrage mit. Seitdem sind folgende Erneuerungen erfolgt: 1993 wurde das Dach saniert, 2003/2004 wurden Brandschutztüren eingebaut. In den Jahren 2015 und 2016 stand die energetische Sanierung der Fassade an. Ab den Herbstferien 2018 startet nun die Elektro- und Brandschutzsanierung, die bis Ende 2019 dauern soll. Die Sommerferien konnte man für diese Arbeiten nicht nutzen, da die Zeit gebraucht wurde, um die nachzurüstenden Lüftungsanlagen in den Klassenzimmern einzubauen – im Nachgang zur energetischen Fassadensanierung. Im Januar 2016 – also vor zweieinhalb Jahren – gab es einen Wasserschaden in der Schule. Wie aus einer Anfrage von CDU, SPD, FBG, BIZ und FDP hervorgeht, ist die Decke im Lehrerzimmer und der Bibliothek immer noch offen. Das Zentrale Gebäudemanagement erklärt, dass diese im Rahmen der bevorstehenden Arbeiten in der Reihenfolge der Bauabschnitt geschlossen werden. kst

Rhein Zeitung – 29.09.2018
Foto Herbert Hennes

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1 Kommentar

  1. Diese Schule war von Anfang an ein Problemfall !!!
    Zu dieser Zeit war ich als Elektroinstallateur – Lehrling bei der der Elektro Fa. Niederelz beschäftigt.
    Wir hatten den Auftrag erhalten, in dieser Schule die Elektroinstallationen auszuführen.
    Da wir laut Plan arbeiten mußten, wäre dies auch kein Problem gewesen.
    Nur stimmten manchmal die Angaben nicht ,und der Bauplaner mußte wieder herbei .
    Die Installationen waren soweit abgeschlossen, da wurden Schalter ,Steckdosen, sowie die Deckenleuchten in die Betondeckenlöscher montiert.
    Die Dachdecker waren ??? mittlerweile auch mit Ihrer Arbeit fertig !?
    Da setzte ein starker Regen ein, und ich bekam von von meinem Chef H.Niederelz einen Anruf sofort in die Schule zu kommen ,da es einige Kurzschlüsse gab, weil der Regen im oberen Stock durch die Betondeckenlöscher lief, wo sich unsere Deckenleuchten drin befanden.
    Wie ich im nachhinein erfahren habe, wurde das Flachdach mehrmals aufgerissen weil keiner wußte, wo das Wasser herkam.

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