Unser Rübenach, Dienstag, 11. Dezember 2018

Wird die Bahnstrecke Koblenz – Mayen doch wieder reaktiviert?

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Dieser Eindruck erschließt sich, nach dem in der Lambert- und Anderbachstraße neue Verkehrszeichen am und vor dem ehemaligen Bahnübergang installiert wurden. Die Gleise in diesem Bereich wurden zwar vor Jahren entfernt, sollen aber nach damaliger Information auf einem Bauhof für eine mögliche Reaktivierung zwischengelagert sein. Wofür also, als aus einem anderen Grund, wurden die Schilder erneuert? Was hier bleibt, ist die Frage, warum werden ansonsten Steuergelder für einen Bahnübergang ausgegeben, der eigentlich gar nicht mehr existiert? Ein Schelm der böses dabei denkt!

Redaktion unser-ruebenach.de – 15.11.2018
Fotos Herbert Hennes

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7 Kommentare

  1. Voklker Schmitz am

    Am Bahnübergang BWZK wurde Die Blinkanlage abmontiert und hier werden neue Schilder montiert.Wie im ganzen Land weiß wahrscheinlich auch hier die rechte Hand nicht was die linke macht.Man müsste wirklich mal nachfragen warum das so veranlasst wurde…..

    Volker Schmitz

  2. Johannes Fuck am

    Des Rätsels Lösung: Da ist eine Bahnstrecke. Gewidmet. Man sieht vor lauter Bäumen die Schienen nicht. Wo Schienen, gibt es einen Weg den MIV zu verringern. Bei der aktuellen Fahrverbot und Grenzwertdiskussion, verbunden mit dem Willen Dieselfahrer und Autofahrer zu schützen, sollte stattdessen unsere Solidarität den Anwohnern der Durchgangsstraßen gehören. Siehe F.A.Z., 17.11.2018, Feuilleton S.11. Risiko und Nebenwirkung. Was ist eigentlich so schlimm an Fahrverboten.

  3. Rudolf Kowalski am

    In Metternich wird gerade eine neue Brücke fertig gestellt, welche die kommende Nordtangente überquert – und zwar genau dort, wo die Gleise der ehemaligen Bahnstrecke Mayen-Koblenz verlaufen. Dieses neue Viadukt ist von solch massiver Qualität, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass es nur für Fußgänger oder Radfahrer angedacht sein soll. Soweit ich informiert bin, ist das nicht der Bereich der vom LBM gebaut wird, sondern in der Verantwortung der Stadt Koblenz liegt. Festlegen kann ich mich da aber nicht. Und dass die Stadt Koblenz Millionen für eine wenig sinnvolle Brücke investiert, nur um die vor langer Zeit erhaltenen Subventionen des Landes RLP nicht zurück zahlen zu müssen, kann und möchte ich mir nicht vorstellen.
    Also im Zusammenhang mit den neuen Bahnübergangsschildern betrachtet, sieht das Alles nach der Reaktivierung einer ohnehin weiter gewidmeten Bahnstrecke aus. Aber ich mag mich auch täuschen.
    Rudolf Kowalski

  4. Voklker Schmitz am

    Wenn man sich das vor Ort anguckt sieht das so aus das die Brücke für den Rad/Fußgängerweg gebaut wird,Die Bahnlinie liegt mindestens 10 mtr. daneben.Ein Experte bin ich aber auch nicht.

    Volker Schmitz

  5. Rudolf Kowalski am

    @Volker Schmitz: Ich habe mir das vor Ort angesehen. Ca. 200m vor dieser neuen Brücke kreuzen sich zwei Gleise, vom Bahnhof Metternich kommend. Da ist auch ein Bahnübergang. Eines dieser beiden Gleise endet kurz hinter diesem Übergang – und zwar genau das, welches zur Brücke führen könnte. Das zweite Gleis endet etwa 10m neben der Flucht zur Brücke, das ist mir auch aufgefallen.
    Als Rad/Fußgängerbrücke hätte sich vielleicht eher die Flucht neben der Rübenacher Straße angeboten, da dort sicher die Frequentierung höher sein könnte. Ok – NOCH – evtl. ist dort ja noch so einiges geplant, was sich zum jetzigen Zeitpunkt für mich noch nicht absehen lässt.
    Hier ist übrigens die Bahnlinie übrigens eingezeichnet. Sie ist orange dargestellt.
    https://www.openstreetmap.org/relation/7135303#map=17/50.37101/7.55752
    Das Alles kann Zufall sein – lassen wir uns überraschen.

    Rudolf Kowalski

  6. Johannes Fuck am

    Allen Spekulationen ein Ende zu machen: Das ist nur eine Fußgängerbrücke. Ich vermute: Fahrrad darf geschoben werden! Ein kombinierter Rad-Fuß-Weg. Für die Eisenbahnbrücke wurden noch nicht mal die Fundamente gebaut. Kostet Geld. Ein Gutachten für eine ÖPNV-Nutzung, lange überfällig für eine sachliche Entscheidung, wurde noch nicht in Auftrag gegeben. Kostet Geld. Eine mögliche sinnvolle Nutzung, eine Entwidmung, alles kostet Geld. Eine Verbesserung der Situation für Anwohner und Unternehmen interessiert nicht. OHNE Spekulation: Jeder wohnt da / bekommt, was er verdient.

  7. Voklker Schmitz am

    So sehe ich das auch,übrigens kreuzen sich an dem Bahnübergang die Gleise nicht.Es handelt sich hierbei um eine Ein und Ausfahrtsweiche ( wie sie auch in Rübenach Anderbachstr.zu finden ist) für den damaligen Gleis eins und zwei die in den Hauptgleis führt der eindeutig für jeden sichtbar mindestens 10mtr.neben der im Bau befindlichen Brücke verläuft.
    und ich bin auch der Meinung das eine Verbesserung der Situation für Anwohner und Unternehmen nicht interessiert.Ich gehe davon aus das der Verantwortliche für das aufstellen der neuen Verkehrsschilder in der Anderbach und Lambertstr.einfach geschlafen hat.

    Volker Schmitz

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