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Wer weiß, wo er zu
suchen hat, der findet Abrisse der Ortsentwicklung allenthalben, und
auch der Schreiber hatte schon häufiger Gelegenheit, die Geschichte des
Dorfes Rübenach mehr oder weniger umfänglich darzubieten. Bei den dazu
nötigen vorbereitenden Forschungen stößt man immer wieder auf
Einzelheiten, die sich schließlich doch nicht in den Gesamtablauf
einfügen lassen, sei es, dass sie zu unwichtig sind, um in einer
kürzeren Fassung Platz zu beanspruchen, sei es, dass sie bei
ausführlicher Behandlung eine Abschweifung vom Hauptgedanken mit sich
brächten.
Des ungeachtet sind
solche Episoden anderseits wiederum zu schade, einfach vergessen oder
übergangen zu werden. Sehr oft nämlich kann man in ihnen – gleichsam wie
in einem Spiegel – wesentliches oder atmosphärisch wichtiges für das
Dorf und die dort lebenden Menschen erkennen. Es ließe sich sogar eine
af solche Weise, durch Mosaiksteinchen in der erwähnten Art komponierter
Ortsgeschichten denken – anekdotisch gewissermaßen –, die sich dem Leser
mit Sicherheit geradezu überraschend kurzweilig darböte.
Keineswegs muss
nämlich Ortsgeschichte immer eine hochwissenschaftliche verbrämte oder
gar bitterernste Angelegenheit sein; die hier mitgeteilten Einzelkapitel
stellen solche Mosaiksteinchen dar, kleine Interessantigkeiten, en
passant aufgelesen, die manchem Geschehnis während der Zeitläufe
freilich erst das eigentliche Schlaglicht aufsetzen, beginnend mit einer
Urkunde aus dem Jahre 888 und fortgeführt über die „gute alte Zeit“ bis
in zur Gegenwart:
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