Auch das ist Rübenach
Zitate, niedergeschriebenes oder kurioses …
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„Rübenach wird untergehen … wie Sodoma und Gomorrha!“
Zitat von Pastor Senzig (1905 – 1931) aus der wohl gewaltigsten Predig die je in St. Mauritius gehalten wurde. Mit Orkanartiger Lautstärke mahnte er gegen die nach seiner Auffassung übertriebene „Tanzlustbarkeit“ der Rübenacher während der Karnevalszeit. mehr
Weiteres über Dechant Senzig
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Gesangsverein „Cäcilia“ (1854 – 1946) Auszug aus der Vereinschronik von 1864.
Im August des Jahres 1864 feierte der Verein sein 10-jahriges Bestehen mit einem Sängerfest, das durch einen tragischen Unfall überschattet wurde. Über dieses Ereignis berichtete die Neuwieder Zeitung am 10. August wie folgt:
“Rübenach, 8. Aug. Unser gestriges Sängerfest ist leider durch einen beklagenswerten Unfall getrübt worden. Ein hiesiger verheirateter Einwohner, Vater von 2 Kindern, hatte die Function eines Ortskanoniers zu dieser Festlichkeit übernommen. Einer der Böller sprang aber gegen 6 Uhr, schlug dem Abfeuerer vor die Brust und verletzte ihn so stark, daß er bald darauf seinen Geist aufgab”.
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TV Rübenach 1900 e.V. Vermerk im Vereinsbuch aus dem Jahre 1914 zum bevorstehenden Krieg.
… „Ausbruch des Europäischen Weltkrieges“ – „Die Kulturstaaten Europas rufen alles zu den Waffen um in einem mörderischen gegenseitigen Kampfe sich näher zu treten“
Während des Krieges sind 16 der besten Turner des Vereins gefallen.
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1918 wurde ein Brunnen geklaut. Um welchen es sich dabei handelte ist leider unbekannt. Auch darüber ob der Dieb jemals gefasst wurde und der Brunnen wieder gefunden wurde gibt es keine Angaben. Der Gemeinderat hatte jedenfalls 1000 Mark Belohnung für Wiederaufstellung bereit gestellt.
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PS: Sollte es nähre Informationen über den Tatbestand geben, bitte melden unter: redaktion@unser-ruebenach.de
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SPD Ortsverein Rübenach Auszug aus der Niederschrift von der Mitgliederversammlung vom 8. Februar 1920 …
Genosse Fröhlich sagte folgendes:
“Diejenigen Ortsangehörigen, die nicht mit Rübenacher Wasser getauft seien, wie unsre Gegner sich erdreisten, sich auszudrücken, welche irgendeine führende Stelle innehätten, sei es im Verein oder bei sonstigen Angelegenheiten, daß diese Einwohner besonders unter den persönlichen Angriffen seitens der “Eingeborenen” zu leiden hätten. Genosse Fein hätte sich in seiner Rede geäußert, daß es ja bittere Tatsache sei, daß es hier in Rübenach so wenigideale Gesinnungen gäbe, die zum Wohl der Allgemeinheit etwas leisten wollten. Die “Zugeflogenen” müßten ja die führende Stellen einnehmen, weil kein geborener Rübenacher dafür zu haben sei.
Genosse Fröhlich forderte in begeisternder Rede alle Genossen auf, diesen Angriff unserer Gegner energisch abzuwehren.
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Tonlichtspiele Rübenach
“Das Haus der guten Filme bietet angenehme Unterhaltung und bringt Spitzenfilme der in- und ausländischen Produktion”. Auszug aus einem Werbeinserat von 1954.
Die heutige Lagerhalle des Elektrofachgeschäfts Fondel war in dem 50er Jahren des letzen Jahrhunderts nach einem Tanzsaal für einige Jahre ein Kino.
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Pastor Herbert Lucas, Pfarrei St. Mauritius
Kirmessamstag, 26. September 2009. Abschussworte beim Gottesdienst mit Blick auf eine feucht, fröhliche Kirmes und die gleichzeitig stattfindenden Bundestags- und OB Wahlen.
„Mit einem Glas Bier darf zwar nicht mehr Auto fahren, aber mit zehn Glas darf man ohne weiteres noch wählen gehen“
(Na dann Prost! Redaktion unser-ruebenach.de)
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