Vandalismus in Rübenach

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Am vergangenen Wochenende 21./22. August wurde auf dem Schulhofparkplatz zum wiederholten Male ein Container angezündet. Ferner wurde im Schulbereich eine Kamera entfernt und ein Fenster am Gymnastikraum zerstört. Sachdienliche Hinweise bitte der Ortsverwaltung Rübenach unter Tel. 0261-24317 oder per E-Mail: ortsvorsteher.ruebenach@stadt.koblenz.de oder der Polizei unter Tel. 0261-1032911 melden.

Redaktion unser-ruebenach.de – 24.08.2021
Foto Privat

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6 KOMMENTARE

  1. Soviel zum Thema Kameraüberwachung auf dem Gelände rund um die Schule.
    Ist das die Antowort der Jugendlichen auf die Versuche eines vernünftigen Miteinanders ,Rockmobil , Streetworker ,Polizei- und Ordnungsamtkontrollen. Ich frage mich allen Ernstes, ob hier das Problem bei den Anwohnern oder bei den Randalierern liegt. Und alle ,die meinen, man müsse Angebote machen ,Boxen ,Kickboxen usw. sollten sich mal Gedanken darüber machen,ob das überhaupt noch einen Sinn macht. Diese sinnlose Gewalt gegen Gegenstände und Einrichtungen nimmt ja stetig zu und ist überhaupt nicht zu stoppen. Folglich sind alle bis jetzt gestartete Maßnahmen seitens der Stadt als gescheitert zu bezeichnen.

  2. Wieso Antwort von Jugendlichen? Die wurden doch gar nicht gefragt. Das war mal wieder ein gutgemeinter Versuch der Dorfjugend eine Alternative zu ihrem Kinderspielplatzgegröle aufzuzeigen. Als Dank wird jetzt wöchentlich irgendwas in Brand gesteckt, Scheiben eingeworfen oder der Spielplatz verwüstet, oder, oder, oder. Ordnungsamtkontrollen werden nur sporadisch abgehalten, mit dem einzigen Effekt, dass sich die Kapuzenträger schon wieder provoziert fühlen und die nächste Aktion starten. Vor kurzem gab es eine Kontrolle von mehreren Polizisten mit Drogenhund, da konnte man aber die kleinen Tütchen fliegen sehen, da sind sie aber gerannt, die Jugendlichen. Als sie sich aller Sorgen entledigt hatten, schwups, zurück zum Tatort und sich provozierend vor den Beamten aufgebaut.
    Ist das ein erbärmlicher Haufen…

  3. so ganz genau blicke ich nicht durch, was mit „erbärmlicher Haufen“ gemeint ist. Fast befürchte ich, dass damit unsere Ordnungshüter gemeint sein könnten. Mancherorts mögen unsere Ordnungskräfte zu lasch, hier und da aber auch zu hart durchgreifen. Im Internet muß man gar nicht lange suchen, um auch auf Willkür der Polizei in Deutschland zu treffen. Und das geht für mein Verständnis gar nicht. Wir brauchen ganz sicher keine Probleme oder Verhältnisse wie in den USA, wo Menschen aus reinem Machtgehabe von den Polizisten lebensgefährlich verletzt oder sogar getötet werden.
    Bei allen Anmerkungen, die hier inzwischen veröffentlicht wurden, vermisse ich die Aussage, welche Alternativen diesen Jugendlichen Angeboten werden… ach, keine?
    Danke fürs Gespräch.

  4. Apropos „Alternative“; früher kam jede Woche auf den hiesigen Schulhof ein Bücherwagen. Vielleicht sollte man in dieser Richtung den Jugendlichen etwas anbieten.
    Eine wöchentliche Hafenrundfahrt in Koblenz zu organisieren, wäre sicherlich auch eine Möglichkeit, den wohl tristen Alltag der Jungs zu beleben.
    Oder einen Spaziergang im Stadtwald, träge sicherlich auch dazu bei, das wohl etwas ramponierte Gedankengut dieser Menschen zu heilen.
    Ich denke, das dies auch im Sinne des ein oder anderen „Gutmenschen“ in Rübenach ist.
    Übrigens, man hatte seinerzeit mal einen „Jugendtreff“ als „Alternative“ im St. Anna Kloster angeboten. Aber irgendwann hat den Jungs die Einrichtung nicht mehr gefallen und man hat „Änderungen“ vorgenommen, wobei allerdings „Einiges“ zu Bruch ging. Das hat dem Vermieter nicht gefallen und der Jugendtreff im St. Anna Kloster war kurz darauf Vergangenheit.

  5. Herr Kowalski,
    Ihre Befürchtung ist unbegründet, selbstverständlich meinte ich nicht die Ordnungshüter. Wie man bei dem Verhalten der Dorfrandalierern und ihrem Gehabe eine Brücke zur Polizei in Amerika schlagen kann, entzieht sich meiner Kenntnis.
    Es gibt hier in Rübenach doch einige Angebote für unsere lieben Jugendlichen. Sei es der TV Rübenach mit zahlreichen Sportarten, Fußball, Angelverein, es könnte gesungen oder Modellflugzeuge geflogen werden und vieles weitere mehr. Ich möchte auch den Jugendlichen keine Alternativen anbieten, ich erwarte einfach mal ein normales Benehmen in einer Dorfgemeinschaft, Respekt vor fremden Eigentum etc.
    Aber das ist wohl zu viel verlangt.

  6. Problem ist da eher ein anderes. Vielleicht sollte man mal bei den Eltern der Jugend anfangen. Da steckt doch das Grundsatzproblem. Woher soll ein Jugendlicher wissen was sich gehört und wie man sich benehmen muss wenn er es nicht beigebracht bekommen hat. Fängt schon in der Schule an wo Lehrer vor Schülern kapitulieren weil diese völlig neben der Spur sind und im Unterricht nicht mehr beschulbar sind. Und der Lehrer ist sicher nicht für die Erziehung der Kinder zuständig. Die Angebote in Rübenach sind sicher genauso oder sogar mehr wie in den 70igern, 80igern und 90igern.

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