„Eigentliche Entlastung“

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Der Bau der Nordtangente in Koblenz schreitet voran.

Obwohl die letzten Vorbereitungen doch noch recht viel Zeit beansprucht hatten, sind die Restarbeiten des ersten Bauabschnitts der Nordtangente der B 416 in vollem Gange. Es scheint nun zügig voranzugehen. Dies ist sehr begrüßenswert.

Im Bericht der RZ vom 12. Juni ist allerdings vom letzten Bauabschnitt der Nordtangente die Rede, obwohl mit dem zweiten Bauabschnitt noch nicht begonnen wurde. Dieser zweite Bauabschnitt betrifft die eigentliche Entlastung für Metternich und Rübenach, nämlich die Umfahrung des Sträßchens „Im Metternicher Feld“ mit Anbindung an die L 52 am Bundeswehrzentralkrankenhaus, um einen zügigen Verkehrsfluss wirklich zu gewährleisten. Wir wünschen uns, dass die Arbeiten des zweiten Bauabschnitts ähnlich zügig voranschreiten mögen.

Rudolf Kowalski, Koblenz

Rhein Zeitung – 19.06.2019

3 KOMMENTARE

  1. Ich stimme Herrn Kowalski zu: der von ihm genannte Abschnitt ist noch zu realisieren. Dies läge in der Planungs- und Finanzierungszuständigkeit des Landes. Auf Vorschlag des Baudezernates hat der Stadtrat einen Beschluß gefasst, mit dem die Stadt Koblenz das Land Rheinland-Pfalz bittet, zügig die Planungen hierzu aufzunehmen und die Maßnahme zu realisieren. Hierüber werden wir in Kürze mit dem Verkehrsminister Herrn Wissing sprechen.
    Bert Flöck
    Beigeordneter
    Baudezernent der Stadt Koblenz

  2. Die aktuelle Recherche hat ergeben, dass im Bauabschnitt „An der Römervilla“ eine alte römische Schmiede gefunden wurde, die den Bauabschnitt des LBM, bzw. dessen Fertigstellung um einen weiteren Monat verzögert. Es wird also August, bis dieser Bauabschnitt für den Verkehr freigegeben werden kann. Die Bauarbeiten, für die sich die Stadt Koblenz verantwortlich zeichnet, geht hingegen deutlich zügiger voran, als angenommen. Die Auftragsvergabe an die ausführende Firma scheint sich wohl als Glücksfall zu erweisen. Man geht zur Zeit davon aus, dass der Durchstich zur L 416 (Winninger Straße) schon im Januar, statt wie geplant erst im April stattfinden wird.
    DAS ist doch mal eine recht positive Nachricht.
    Auch plane man, den weiteren Ausbau der Nordentlastung, der die Straße „Am Metternicher Feld“ umgehen und die Anbindung an die L 52 am BWZK bilden soll (2. Bauabschnitt) möglichst zeitnah in Angriff nehmen zu können. Auch der Bau eines Kreisverkehrs am Ende der Kurt-Schumacher-Brücke auf Moselweißer Seite stehe in Bälde an, um den gesamten Verkehr besser fließen lassen zu können und somit die B9 und die Trierer Straße in Metternich entlastenzu können.
    Diese weiteren Maßnahmen seien schon beschlossen.
    Natürlich werden die neuen Arbeitsplätze, die gerade in Moselweiß entstehen, die gesamte Entlastung auch wieder ein Stück weit relativieren. Wie viel oder wenig bleibt abzuwarten.
    Alles in Allem sind das aber aus meiner Sicht recht positive Nachrichten, die ich hier widergeben kann.

  3. „Recht positive Nachrichten“ für die AUTOmobile Gesellschaft. Herr Flöck, wie kann man erreichen, dass mehr Arbeitnehmer zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren? Die Quote ist in Koblenz unterirdisch niedrig. Warum?
    Kann der Koblenzer kein Fahrrad fahren? Fehlt dem Koblenzer das Fahrrad-Gen?
    Ist ein sicherer Radweg am Kreisel Verwaltungszentrum inzwischen geplant und beschlossen?
    Und der ÖPNV? Gibt es in Wien, Karlsruhe und Berlin andere soziale Fähigkeiten in der Gesellschaft?
    Nein, man hat in den 70er Jahren z.B. in Kopenhagen und anderen Städten die richtige Schlüsse gezogen.
    Mehr Straßen bedeutet mehr Verkehr oder man muss Alternativen fördern.
    Der Straßenausbau in Koblenz ist inzwischen einmalig auf der Welt. Man kann da schon fast von einem Alleinstellungsmerkmal sprechen. Kein Wort über Ausbau von sicheren, breiten von Fußgänger getrennten Fahrradwegen, Nutzung bestehender Schienen-Infrastruktur mit einer Stadtbahn.
    Die Grenzwerte Kohlendioxid 2030 und Schadstoffgrenzwerte sind bekannt, arbeiten wir an Lösungen!
    Das Land hat das mobile Rolph-Zeitalter ausgerufen. Veränderungen beginnen im Kopf kann man auf den Plakaten lesen. Die Greta-Frage verursacht scheinbar nur ein dumpfes dröhnen.

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