Für Fußgänger ist hier kein Platz

1
574

Gehweg in der Kilianstraße in Rübenach ist viel zu schmal – Neubau engt ihn noch weiter ein

Rübenach. In der Kilianstraße in Rübenach gibt es Bürgersteige auf beiden Seiten der Straße. Aber eigentlich sind sie Unsinn. Denn sie sind an vielen Stellen so schmal, dass allenfalls ein einzeln gehender Fußgänger Platz findet, aber auf keinen Fall jemand, der einen Kinderwagen schiebt oder mit dem Rollator unterwegs ist. Jetzt wird der Bürgersteig an einer Stelle durch einen Neubau noch schmaler – und die Stimmung im Ort heizt sich auf.

Hinweis! Aus urheberrechtlichen Gründen ist die Veröffentlichung dieses Berichts eingeschränkt. Der komplette Text ist aus der Print- oder Onlineausgabe zu entnehmen. Wir bitten um Verständnis.

Rhein Zeitung – 20.07.2019

1 KOMMENTAR

  1. So langsam überkommt uns das Gefühl, dass den sogenannten Stadtoberen und den zuständigen Beamten der Stadt Koblenz unser Rübenach völlig egal zu sein scheint. Sei es das sogenannte, aber nicht praktikable „Güterverkehrzentrum“, die lange versprochene Umgehungsstraße, die Umgestaltung der Kilianstraße zur Einbahnstraße… oder eben aktuell die Beseitigung eines seit Jahren vorhandenen Gehweges. Im obigen Artikel der RZ vom 20.07.2019 werden auch noch teils völlig unsachliche Argumente seitens der Bauherren vorgetragen.
    „Man habe der Stadt einen Streifen von 20 cm geschenkt“. Gelten in Rübenach evtl. andere Landesbauvorschriften als im Rest des Landes RLP? An dem Grundstück meines Elternhauses z.B. wurde ein Streifen von einem Meter breite über eine Länge von nahezu 60 Metern (Eckgrundstück) von der Kreisverwaltung „abgekauft“. Aufgrund der gezahlten Preise nennt man so etwas auch schonmal „Zwangsenteignung“. (Siehe auch Druckerei Fuck in Metternich)
    Drei Häuser auf einem recht überschaubaren Grundstück ohne Mindestabstand von jeweils fünf, oder sogar sechs Metern voneinander (Ausnahme: keinerlei Fenster zueinander). Über eine prozentuale Bebauungshöchstgrenze von 40%, in Ausahmefällen von 60% scheint beim Genehmigungsverfahren keine Anwendung gefunden zu haben. Als Gipfel dann die nahezu vollständige Eliminierung eines vorhandenen Bürgersteiges…
    Ein wenig erinnern die hier angewandten oder recht locker ausgelegten Bauvorschriften an solche der Favelas in Brasilien.
    Rudolf Kowalski

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here