Handlungsbedarf am Brückenbauwerk in der Aachner Straße

1
295

Aufgrund von Meldungen aus der Bürgerschaft im Stadtteil Rübenach wurde von Seiten der SPD-Fraktion im Stadtrat bereits im Jahr 2019 eine Anfrage an das Baudezernat gerichtet.

Das Brückenbauwerk (Anmerk. Redaktion: Bachunterführung Brückerbach) wurde demnach im Juni 2018 einer genauen Prüfung unterzogen mit der klaren Erkenntnis, dass Handlungsbedarf angesagt ist. „Wir sind dankbar, wenn diese Hinweise aus der Bevölkerung an uns herangetragen werden, denn das Schadensbild sowie die Tragfähigkeit sind nun klar definierbar“, so die Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Nach gegenwärtigen Erkenntnisstand muss das Bauwerk in den nächsten Jahren entweder ertüchtigt oder neu gebaut werden, erklärte die Stadtverwaltung in ihrer Stellungnahme.

Die Sozialdemokraten sind gemeinsam mit dem Brückenbauamt der Auffassung, dass aus Gründen der Wirtschaftlichkeit ein Neubau des Brückenbauwerks in der Aachner Straße sinnvoll ist. Von Seiten der SPD will man nun genau wissen, wann die notwendigen Mittel in den Haushalt der Stadt eingestellt werden. Auch möchte man in der Angelegenheit keine Panik verbreiten, weil dies in keinem Fall angebracht ist. Jedoch müssen rechtzeitig Planungs- und Baumittel beantragt werden.

Natürlich stehen aktuell große Vorhaben an unseren Brückenbauwerken im Fokus, jedoch ist diese eher kleine Maßnahme unumgänglich, weil die Belastung der Aachener Straße mit bis zu 50.000 Fahrzeugen pro Woche erheblich ist. Die SPD wird diese gesamte Problematik auch im Ortsbeirat des Stadtteils beraten, um ein breites Meinungsbild herzustellen.

SPD Fraktion im  Stadtrat – 12.02.2020

1 KOMMENTAR

  1. Ich finde es bemerkenswert und erstaunlich, dass nun offensichtlich doch auf einmal die jahrzehntelang bekannte und vorherrschende verkehrstechnische „Belastung“ der AACHENER Straße erwähnenswerte Worte im politischen Sprachschatz findet. die man ja bisher so nicht gehört hat.
    Klar muss sein, dass diese Erkenntnis NICHT nicht nur auf die Bachunterunterführung Brückerbach zu begrenzen ist, sondern sich auf die „ganze Länge der Aachener Straße“ bezieht
    Verwunderlich ist, dass bei einer Neubebauung hier von einer eher „kleinen Baumaßnahme“ gesprochen wird (was nur gegenüber großen Brückenbauvorhaben richtig ist).
    Im Hinblick auf die Finanzlage der Stadt (die nicht besser wird) und das Anstehen von vor allem dringend notwendigen Investitionen im Bereich KLIMA- und UMWELTSCHUTZ (und unvorhergesehenen wie im Falle „GKM“, bei denen es sich um KEINE Peanuts handelt) halte ich eine solche Äusserung für unangemessen und unangebracht.
    Richtig wäre es offen und ehrlich einzugestehen, dass man zwar etwas eingebracht hat, was nach aussen den Anschein erweckt, „Es tut sich was“, aber in Wirklichkeit so aussieht, dass die Stadt „andere“ Probleme hat, denen Priorität eingeräumt wird, JAHRE, wenn nicht JAHRZEHNTE vergehen werden, bevor sich hier in Rübenach in Sachen BACHUNTERFÜHRUNG etwas tut.
    Dies vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass ja kein „Dringlichkeitsbedarf“ besteht.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here