Ein „Kulturbonbon“ in der Corona-Krise

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Der ehemalige Rübenacher Pitt Elben liest aus seinem Episodenroman „Zaunkönigzeit“

Bis Anfang der Sechziger Jahre ist das fiktive Eifeldorf Zaunheim von bäuerlichen Traditionen geprägt. Doch ab dem Sommer 1965 beginnen massive Umbrüche. Ob in Schule, Kirche, oder Landwirtschaft: überall wird Vertrautes in Frage gestellt: Die Gründe dafür sind vielfältig: Der Bau einer Autobahn (A-48) direkt am Ortsrand, frische Ideen einer Junglehrerin vor den Kurzschuljahren, die Liturgiereform des Konzils samt neuem Kaplan, der kriselnde Riedhof, die geplante Eingemeindung nach Koblenz, Bodenspekulation nach einem Schilfbrand. Dieser Brand zerstört vor allem die Idylle von vier Jungs: ihre neu erbaute Schilfhütte. Der Roman erzählt, wie sich Alltag und Stimmungen im Dorf zunächst unmerklich, dann spürbar verändern.

Zur Person

Pitt Elben

Diejenigen die Pitt Elben nicht kennen – 1953 wurde er als Sohn der Rübenacher Eheleute Theo und Else Elben geboren. Nach der Volksschule besuchte er das Görres-Gymnasium in Koblenz bevor er später Heilpädagogik in Köln studierte. Danach arbeitet als Förderschullehrer, zuletzt in Bad Kreuznach, wo er seit 1997 lebt. Schrieb szenische Texte fürs Figurentheater, Glossen und Kritiken für Tageszeitungen.

Zusammen mit seinem Freund Hans Reinhardt hat er sechs Episoden auf Video MP-4 eingelesen. Nachfolgende literarischen Appetithäppchen (à 10-15 Minuten) stehen ab dem, 30. April, ab 18:00 Uhr, als Clips auf youtu.be bereit.

https://youtu.be/L-hthPzio4M  (kurze Einführung)

https://youtu.be/fgDTZCtZglw Antrittsbesuch (1)

https://youtu.be/OvJVClSMS1k  Fütterung (2)

https://youtu.be/BWWITTIx1CU   Hangrutsche (3)

https://youtu.be/fPo_fhuLvYI   Aufsätze (4)

https://youtu.be/9MkR-3uwmG8   Beichten (5)

https://youtu.be/hDasaxHWjuQ   Keltenfriedhof (6)

Pitt Elben – 30.04.2020

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