Da steht er nun!

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… und soll eigentlich auf die bevorstehende Kirmes am kommenden Wochenende hinweisen

Aber daraus wird in diesem Jahr nichts. Durch die Corona-Situation sind bekanntermaßen alle größeren Veranstaltungen bis auf weiteres abgesagt. Ungeachtet dessen will die K.u.K. mit dem Aufstellen des Kirmesbaumes aber zumindest ein äußeres Zeichen an das traditionelle Fest hier im Ort setzten.

Unterstützt durch die Freiw. Feuerwehr hat die K.u.K. den Baum am Samstagvormittag im Rübenacher Forst frisch geschlagen und ihn anschließend mit einem Traktor zum Kirmesplatz Schulhofparkplatz geschleppt. Hier wurde er zunächst standesgemäß mit roten und weißen Bändern, einer Girlande, einer Fahne sowie dem Tragegestell für die Möck hergerichtet, bevor er mit einem Kranwagen aufgerichtet wurde. 18 Meter in der Länge misst er. Ein größerer Baum, so Vorsitzender Peter Jochum, wird aus Sicherheitsgründen hier nicht genehmigt. Mit vereinten Kräften wurde er ins Baumloch gestellt und mit Holzkeilen und einer Metallmanschette entsprechend fixiert.

Mitten in dieser Arbeit, die von den Männern der Feuerwehr ausgeführt wurde, gab es plötzlich Einsatzalarm. Im Laufschritt rannten die Wehrleute zu ihren Fahrzeugen und machten sich auf den Weg zu ihrem Einsatz im Nachbarstadtteil Metternich. So mussten die K.u.Kler selbst Hand anlegen um den Baum letztlich sicher und fest zu verankern.

Neben der Möck, der man wegen Corona als vorbildliches Zeichen einen Mundschutz verpasste, wurde auch ein paar schwarze Bänder, als Trauerbekundung der nicht stattfindenden Kirmes am Baum angebracht. Es ist schade, so der einhellige Tenor, dass die Kirmes ausfallen muss, aber die Gesundheit geht schließlich vor. Für die Helfer und Helferinnen gab es abschließend reichlich Pizza und auch das eine oder andere Kaltgetränk.

Redaktion unser-ruebenach.de – 20.09.2020
Fotos Herbert Hennes

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