Rorate caeli; tauet Himmel 

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Leserbeitrag zum Bericht: „Pfarrgemeinde St. Mauritius feierte Rorate-Messe“

So heißt es in meiner bayerischen Geburtsregion seit jeher in der Adventszeit.
Das Lichtwerden in einer Zeit der Finsternis. Das Hoffen und Warten auf den Heiligen Abend. Tief verwurzelt im ehemals heidnischen Brauchtum der Wintersonnenwende.

Für mich persönlich ist die Rorate-Messe, als sehr besondere Form der Lichtmess, seit meiner Kindheit ein enger Begleiter der Adventszeit. Diese seit zwei Jahren in meine Wahlheimat Rübenach tragen zu dürfen ist für mich nicht nur eine Freude, sondern auch ein Privileg und eine Herzensangelegenheit.

2024 waren 15 Gläubige anwesend, die Messe eher spontan. 2025 waren wir 85, mit Ankündigung im Pfarrbrief. 2026:?  Wer weiß. Stattfinden wird die Rorate-Messe, so Gott will.

Ich freue mich sehr darüber, dass mein kleiner Beitrag zum Gemeindeleben Menschen in unsere schöne Kirche St. Mauritius gebracht hat und (hoffentlich) die Gemeinschaft der Rübenacher und der Gläubigen in der Adventszeit bereichert hat.

So wurde die Kirche am 20.12.25 durch die vielen Hände der Gemeinde geschmückt und mit Lichtern versehen. Die Messe, von Pater Lukas gehalten, von den Messdienerinnen betreut und durch die Musik von Thomas Oster (Orgel) und mich, Kolja Frank (Gesang, Bratsche, Gitarre) gestaltet, war ein Erlebnis der Einkehr, der Besinnung und des „zur Ruhe kommens“ in einer ansonsten hektischen Zeit.

Vielen Dank an Alle, die die Messe gestaltet und miterlebt haben. Allen eine gesegnete und gesunde Weihnachtszeit, viel Zeit mit den Lieben und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Kolja Frank Rübenach – 22.12.2025



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