Radfahrer, die das Verkehrstempo bestimmen und weniger Autos in der Burgstraße: Auf und an der Koblenzer Balduinbrücke könnte sich einiges verändern. SPD-Ratsmitglied Fritz Naumann hatte in diesem Zusammenhang vom Lärm genervten Altstadt-Bewohnern vorgeschlagen, nach Rübenach zu ziehen.
Leserbrief von Rüdiger Neitzel Rübenach
In dem Artikel zum Verkehr auf der Balduinbrücke vom 21. Mai 2026 zitieren Sie einen Politiker der SPD mit den Worten: „Wenn Leute in die Altstadt ziehen, um mehr Ruhe zu haben, sollten sie lieber nach Rübenach ziehen.“ Das macht vielleicht Sinn, wenn man weiß, dass der betreffende Politiker in der einzigen Straße von Rübenach wohnt, die durch den Einbau von Schwellen auf der Fahrbahn für ein ruhiges Verkehrsverhalten sorgt. Für alle anderen, und besonders die Anwohner der Aachener Straße, sorgen 10.800 Kraftfahrzeuge pro Werktag für ein anderes Gefühl.Und nicht nur dort. Rübenach ist der einzige Ort in der Bundesrepublik, der im Kreuz zweier Autobahnen liegt, ohne den geringsten Lärmschutz zu genießen. Je nach Windrichtung ist der Autobahnlärm mal von der A48 (oft) oder von der A61 im ganzen Ort zu hören – und das seit 50 Jahren.








