Am Donnerstag, 13. August waren AfD und „Omas gegen Rechts“ in Rübenach vor Ort
Dabei hatte die AfD ihren Info-Stand mitten im Ort am für Rübenach symbolhaften Möckedenkmal aufgeschlagen, während die „Omas gegen Rechts“ Koblenz & Umgebung unter dem Slogan: „Die Rüwwenacher Möck bleibt bunt“ ins GH Brückerbach zur Gegendemonstration aufriefen. In wieweit die Veranstaltungen von den jeweiligen Ausrichtern als erfolgreich selbst bewertet wurden, bleibt hier offen. Fakt ist: Die politische „Mobilmachung“ der AfD geht auch an Rübenach nicht vorbei.
Der allgemeine Protest im Land gegen die Partei ist nicht zu überhören. Als teilweise gesichert rechtsextrem eingestuft, durch eine „Brandmauer“ politisch isoliert, schwirren schon seit längerem Bestrebungen eines möglichen Parteiverbots in den Köpfen etlichen Politiker.
Und was geschieht hier im Ort? Da gehen deren Mitglieder auf die Straße, präsentieren sich dem Bürger und unsere etablierten Ortspolitiker nehmen es mehr oder weniger nur stillschweigend zur Kenntnis. Ist denn vielleicht alles doch nur halb so schlimm wie immer getan wird?
Interessanterweise waren es die „Omas gegen Rechts“, die mit ihrer Gegenveranstaltung politische Kante zeigten. Vergleichbares hätte man durchaus auch von unseren ortsansässigen Parteien CDU und SPD erwarten können! Allein auf bevorstehende oder bereits vollzogene Maßnahmen hier im Ort in einem schriftlichen Statement hinzuweisen oder eine bunte Regenbogenfahne zu hießen, sind als politisches Argument und äußeres Zeichen sehr dürftig.
Herbert Hennes Redaktion unser-ruebenach – 14.08.2026








