Der große Brand 1841

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von Hans Gappenach

Eine gesonderte Abhandlung beschreibt diesen Schreckenstag für den Ort Rübenach ausführlich. Dort wurden allerdings einige Missliebigkeiten ausgespart. Im Zusammenhang mit den Hilfsmaßnahmen gab es Verdächtigungen und Beschwerden, die höchste Stellen beschäftigten. Einzelne Brandgeschädigte fühlten sich falschen Kategorien zugeordnet; die Spendengelder würden ungerecht verteilt; die eingesetzte Kommission habe ungenaue Schadensberechnungen vorgenommen usw. Besonders Bürgermeister Hubbaleck, der damals erst wenige Jahre in Rübenach war, wird mehrmals angeschuldigt. Über ihn heißt es in einem anonymen Brief: „… unser Bürgermeister ist aber nicht gewillt, Belehrung anzunehmen und so sind ihm diejenigen Bürger, welche offen zu ihm sprechen und nicht kriechen können, ein Dorn im Auge …“.

Siehe auch Der große Brand in Rübenach 1841 von Hans Gappenach und Der Große Brand und Wiederaufbau von Udo Liessem
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