Vor 65 Jahren gaben sie sich das Ja-Wort

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Maria und Wilhelm Dauer aus Rübenach feiern am Sonntag das seltene Fest der Eisernen Hochzeit

KOBLENZ. Maria und Wilhelm (genannt Willi) Dauer aus Rübenach feiern am morgigen Sonntag das seltene Fest der Eisernen Hochzeit. Die beiden freuen sich über 65 schöne Ehejahre, schließlich überstehen eiserne Bande auch die stärksten Stürme.

Maria und Wilhelm Dauer feiern das Fest der Eisernen Hochzeit.

Willi Dauer, gebürtiger Westfale aus GelsenkirchenBuer, hat seine Maria als Soldat 1939 in Rübenach kennen gelernt. Maria Dauer ist ein echtes Rübenacher Mädchen. Es war Liebe auf den ersten Blick. 1940 hat das Paar geheiratet, ein Jahr später kam die erste Tochter auf die Welt und 1949 die zweite Tochter.

Nach dem Krieg ging der gelernte Schmiedemeister zur Bahn und schlug die Beamtenlaufbahn ein. Bei der Bundesbahn blieb er bis zu seiner Pensionierung. Maria Dauer arbeitete trotz neben der Versorgung der Kinder und des Haushalts bis zu ihrem 60. Lebensjahr im Bundeswehrzentralkrankenhaus.

Die beiden haben immer in Rübenach in der Kilianstraße gewohnt. Ihre Liebe gilt ihren Kindern, Enkelkindern und ihren Urenkeln. Sie fuhren sehr gerne in Urlaub, am liebsten in die Berge. Aber auch in Rom, Paris, Wien und Moskau war das Jubelpaar schon. Heute vermissen sie die regelmäßigen Fahrten nach Koblenz zum Einkaufsbummel schon sehr. Aber das Alter, Willi Dauer ist 88 und seine Frau 86 Jahre alt, fordert seinen Tribut. Ihren Haushalt führen sie noch selbst, und das Schönste für sie ist ihr Haus, in dem Maria Dauer fast ihr gesamtes Leben verbracht hat und Willi nun auch schon 65 Jahre. Gefeiert haben die Dauers immer sehr gerne, und so wird auch das Fest der Eisernen Hochzeit mit Familie und Freunden gefeiert.

Rhein Zeitung – 05.11.2005

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