Tierheim erhielt finanzielle Unterstützung

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Über eine Spende von 6000 Euro der PSD-Bank Koblenz für das Koblenzer Tierheim freut sich der Tierschutzverein Koblenz.

Auf dem 25 000 Quadratmeter großen Gelände in der Rübenacher Gemarkung beherbergt der Tierschutzverein Koblenz und Umgebung Hunde, Katzen und allerlei Kleintiere – und braucht gerade jetzt zusätzliche Unterstützung. „Corona wirkt sich auch auf unseren Betrieb aus. Seit März vergeben wir nur noch Einzeltermine für feste Tierinteressenten“, erklärt Vorsitzender Horst Braun. „Für uns wichtige Spendengelder, die wir bisher auf unserem Sommerfest, bei Veranstaltungen und auf Märkten in der Region generieren konnten, sind weggefallen.“

v. l. n. r.: Bernd Schittler Vorstandsvorsitzender der PSD-Bank Koblenz, Tierheimleiterin Kirstin Höfer und Horst Braun, Vorsitzender des Tierschutzverein Koblenz. Foto: PSD-Bank Koblenz

Vor Corona verzeichnete das Tierheim wöchentlich bis zu 300 Besucher. Ein beliebter Treffpunkt, dessen Einnahmen aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf nun schmerzlich fehlen, ist das „Pfötchen-Café“. Immerhin muss der Verein rund 90 Prozent seiner Ausgaben selbst finanzieren. Kirstin Höfer leitet das Tierheim seit 2008: „Wir nehmen jährlich mehr als 1000 Tiere auf und sind rund um die Uhr erreichbar, um Tieren in Not zu helfen.“

PSD-Vorstandsvorsitzender Bernd Schittler: „Mit unserer Spende helfen wir dabei, den Regelbetrieb auch weiter optimal auf die Bedürfnisse der Tiere auszurichten. Unterstützt haben wir bereits die Errichtung des Kleintierdorfes, den Ausbau der großen Hunderennwiese und den Bau des Katzengartens.“

Tierschutzverein Koblenz und Umgebung – 05.09.2020

 

 

 

1 KOMMENTAR

  1. Interessanter Beitrag und herzlichen Glückwunsch zu dieser Spende!
    Soviel schon einmal vorab,ich finde ganz toll das es Tierheime gibt und Leute die sich um arme oder verwaiste Tiere kümmern.In Ihrem Beitrag lese ich das im Jahr ca.1000 Tiere aufgenommen werden.Wieviele Hunde aus Rumänien sind denn da dabei ? Ich habe die Information das fast jeden Monat eine größere Anzahl von Hunden aus Rumänien eintrifft.
    Ich bin mir sicher das es sich dabei um ganz arme traumatisierte Hunde handelt, das ist auch ganz furchtbar und tut mir sehr leid.Aber ist es nicht so das es auch in Deutschland sehr viele Tiere gibt denen es schlecht geht .? Warum wird denen nicht zuerst geholfen ? Ist es nicht so das vor ca.6 Wochen ein sehr altes pflegebedürftiges Ehepaar aus der näheren Umgebung bei Ihnen nachgefragt hat ob das Tierheim Ihren alten Hund aufnimmt weil die beiden nicht mehr in der Lage waren sich um den Hund zu kümmern und dann bei Ihnen abgewiesen wurden mit der Begründung Das Tierheim wäre überfüllt ? Auch wir haben schon gespendet aber für sowas habe ich kein Verständnis.Ich werde das nicht mehr unterstützen.

    Volker Schmitz

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