Mehr Umweltschutz für die Rübenacher Gemarkung!

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TOI-Häuschen sollen einen Beitrag dazu leisten

In der letzten nichtöffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Rübenach, wurde mit der Unterstützung aller Parteien einstimmig beschlossen, für Spaziergänger, Landwirte und Wanderer auf dem Jakobsweg, an besonders frequentierten Stellen in der Rübenacher Gemarkung Toilettenhäuschen aufzustellen. Hierdurch soll im erweiterten Umfang dem Umweltschutz vor Ort Rechnung getragen werden.

Inzwischen wurden die ersten Toilettenhäuschen bereits aufgestellt, die u. a. von der BI „Lebenswertes Rübenach“ und Jabobsweg-Wegewart Heinz Bengel regelmäßig kontrolliert werden sollen.

Verrichten der Notdurft mit Blick auf St. Mauritius

Dem Vorhaben wurde seitens der Stadtverwaltung Koblenz ebenfalls zugestimmt. Sie will sich auch an den Anschaffungs-, Aufstellungs- und Unterhaltungskosten beteiligen. Derzeit wird noch geprüft, ob auch die Kosten für Entsorgung der Inhalte übernommen werden können.

„Ein zweifellos ungewohntes aber durchaus erfreuliches Entgegenkommen der Stadt Koblenz gegenüber unserem Stadtteil“, so ein etwas überraschter Ortsvorsteher Thomas Roos, auf Nachfrage der Redaktion unser-ruebenach.de. Hintergrund sei jedoch, so Roos weiter, die Hinterlassenschaft den Landwirten als Düngemittel kostenpflichtig in Rechnung zu stellen, um so die entstehenden Ausgaben der Stadt wieder reinzuholen. Die Benutzung der Häuschen sei jedoch selbstverständlich kostenfrei.

Redaktion unser-ruebenach.de – 01.04.2021
Fotos Heinz Köhmstedt

1. April

3 KOMMENTARE

  1. Wunderbare Idee. Am besten gefällt mir die Station mitten auf der grünen Fläche. Nur schade das die Aktion am 01. April gestartet wurde und am 02.April wieder Geschichte ist.
    Dann frohe Ostern und bleibt gesund.

  2. Das darf doch nicht wahr sein! Sollen diese tollen Einrichtungen tatsächlich wieder verschwinden? Oder war das am Ende gar ein Aprilscherz? Natürlich sollten statt der blau-weißen Häuschen vielleicht grüne aufgestellt werden. Die passen etwas besser in die Landschaft. Die dort entstandenen Düngemittel könnten doch über entsprechende Sprenkler-Anlagen ihrem Bestimmungsort direkt zugeführt werden.

  3. Liebe Freunde,
    es zeigt sich immer wieder, in diesem Stadtteil halten die Bürger zusammen:
    Die BI hat von mitdenkenden Bürgern, nach dem Motto wer viel scheißt braucht viel Papier, bereits 99 Rollen Toilettenpapier gespendet bekommen!
    ES REICHT ! Ich bitte bis auf weiteres von Klopapierspenden abzusehen!

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