CDU Rübenach möchte offenen Bücherschrank einrichten

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Wer Bücher teilt, hat den doppelten Lesegenuss. Deshalb regt die CDU Rübenach an, im Stadtteil einen offenen Bücherschrank einzurichten, wie es ihn bereits in vielen Städten und Gemeinden gibt.

Michaela Puchta am Beispiel Bücherschrank in Mülheim-Kärlich

Die Bücherschränke bieten Lesestoff und sind für alle Bürgerinnen und Bürger frei zugänglich. Gefüllt wird der Schrank durch Bücherspenden. „Wer ein Buch auswählt, muss kein anderes hineintun. Man darf einfach etwas aussuchen und zurückstellen oder auch behalten. Der Idealfall ist natürlich, auch wiederum anderen etwas zur Verfügung zu stellen. So soll auch in Rübenach mit der Zeit eine Art Tauschbörse entstehen, die es möglich macht, Literatur unentgeltlich zu erhalten. Der Tauschvorgang am Bücherschrank wird es nach Corona zudem ermöglichen, mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen.“ erläutert Michaela Puchta, stellvertretende Vorsitzende der CDU Rübenach, die die Initiative für einen offenen Bücherschrank in ihren Ortsverband eingebracht hat.

„Schön“, so Michaela Puchta, „wäre auch ein extra Regal für Kinderliteratur, damit die Kids ihre Augen vom Homeschooling auch mal mit echten Büchern erholen können. Der Bücherschrank ist ein tolles Angebot, mit dem wir den öffentlichen Raum in unserer Gemeinde beleben und die Kultur des Teilens unterstützen können. Dabei soll der offene Bücherschrank  weder die Stadtbibliothek noch den Bücherbus ersetzen, sondern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, vor Ort, ohne in die Stadt fahren zu müssen, an frischen Lesestoff zu kommen.“

Der Ortsvorsitzende Andreas Biebricher ergänzt: „Es wäre toll, wenn man viele, besonders auch junge Menschen, auf diese einfache Art und Weise zum Lesen anregen könnte. Das ist der Grundgedanke, der hinter der Einrichtung von offenen Bücherschränken steht. Wir glauben, dass in der Bevölkerung ein Bedürfnis nach diesem Angebot besteht, denn seit es in unserem Umfeld, z.B. in Güls, Mülheim-Kärlich oder Ochtendung offene Bücherschränke gibt, werden wir zunehmend darauf angesprochen.“

Bezüglich der Umsetzung gebe es, erklärt Michaela Puchta, verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten; von der begehbaren Variante in Form z.B. einer Telefonzelle bis hin zu wetterfesten Regalen mit Glastüren. Die Finanzierung, so Andreas Biebricher, soll über Spenden erfolgen. Erste Gespräche hätten hier schon zu positiven Reaktionen geführt.

Als am besten geeigneten Standort sieht der CDU-Ortsverband den Brunnenplatz an der Feuerwehr an. Dies passe umso besser, als Ortsvorsteher Thomas Roos gerade erst einen ehrenamtlichen Paten präsentieren konnte, der sich zukünftig um den Platz kümmern möchte. „Nun wollen wir unseren Vorschlag in den Ortsbeirat einbringen und hoffen dort auf breite Unterstützung.“, so der Wunsch von Biebricher und Puchta.

Andreas Biebricher CDU Ortsverband Rübenach – 20.04.2021

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4 KOMMENTARE

  1. Die Idee mit dem Bücherschrank ist super und sollte auch realisiert werden.
    Ich stelle mir nur die Frage, ob der Schrank auch feuerfest sein sollte, denn die Bücher sind es nicht und es brennt in letzter Zeit oft in Rübenach, leider viel zu oft.

  2. Die Idee von einem Bücherschrank finde ich auch gut. Doch sollte man sich einmal über den Standort Gedanken machen. Wie wäre es mit dem alten Kirmesplatz, Ecke Lambertstraße / Alte Straße. Der alte Kirmes-/ Parkplatz wurde wurde als Platz zum verweilen hergestellt, aber wird von niemandem angenommen. Durch den Schrank würde vielleicht einmal Leben in den verwaisten, im Vorfeld vielgelobten Treffpunkt von Rübenach, eingehaucht.

    Jupp Bartz

  3. Sowohl die Idee mit dem Bücherschrank als solches, als auch die Standortwahl auf dem alten Kirmesplatz möchte ich an dieser Stelle begrüßen. Womöglich belebt das tatsächlich das triste Dasein dieses hochgelobten ehemaligen Parkplatzes. Wir hatten mit der AWO solch eine Einrichtung ins Leben gerufen, die leider kaum angenommen wurde. Allerdings befand sich das Regal auch in geschlossenen Räumen, die nicht zu jeder Zeit frei zugänglich waren. Die Bedenken von Berthold Schwamm sind natürlich auch nicht von der Hand zu weisen. Womöglich sollten feste Öffnungs- und vor Allem Schließungszeiten in Erwägung gezogen werden.

  4. Hallo, die Idee hatte ich auch schon letztes Jahr unser ortsvorsteher gesagt. Ich würde den Schrank auch nutzen.

    Matthias Krieger

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