Auf den Spuren der Ahnen

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Nachfahren der Familie Hertling besuchten Rübenach

Bereits im September meldete sich Carl Hertling aus Kalmthout in Belgien bei der Redaktion unser-ruebenach.de, um näheres über seinen Urgroßvater Jakob-Wilhelm Hertling aus Rübenach zu erfahren. Auf seiner Suche nach Informationen über ihn, ist er auf die Website unser-ruebenach.de gestoßen. Hier konnte er jedoch nicht auf alle seine Fragen entsprechende Antworten finden.

Zum Hintergrund: 1828 baute die Familie Hertling am Eck heutige Lambertstraße/Alte Straße ein Fachwerkhaus. Da seiner Zeit hier der Verlauf der Hauptstraße vorbeiging, eröffneten sie hier eine Gaststätte. Als 1843 der große Brand in Rübenach ausbrach, machten die Hertlings ein Gelübde. Sollte das Haus von der Feuersbrunst verschont bleiben, werde man daneben aus Dankbarkeit eine Kapelle errichten. Die Gebete wurden erhört, dass Haus blieb verschont und so steht seitdem an dieser Ecke eine kleine Kapelle.

Im Oktober besuchte Carl Hertling dann mit seinen drei Kindern Rübenach. Hier schauten sie nach den Häusern, wo die Vorfahren einmal gelebt haben. Dabei kamen sie u. a. ins Gespräch mit Willi Kollig und seiner Familie, die jetzt in dem ehemaligen Hertling Haus in der Alte Straße wohnen. Auch der ehemalige „Gasthof zum roten Ochsen“ (heute Restaurant Adana 5), die anschließende Gaststätte von Jakob-Wilhelm Hertling sowie das ehemalige Wohnhaus Hertling in der Aachener Straße 123 besuchten sie. Danach besuchten Sie noch den Rübenacher Friedhof, fanden aber hier keine Hinweise mehr.

Besuch bei Familie Kollig vor dem ehemaligen Hertlings Haus.

Zum Abschluss ihres Rundgangs schauten sie dann noch bei der Redaktion unser-ruebenach.de vorbei. In einem netten Gespräch erzählten Vater, Söhne und die Tochter von ihren Erlebnissen auf der Spurensuche nach ihren Vorfahren. Er, Carl Hertling, sei mit seinem Vater so etwa um 1950 einmal in Rübenach gewesen und habe sich hinsichtlich der Familiengeschichte hier erstmals umgeschaut. Aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage und des deutsch-französischen Krieges von 1870 zog es die damaligen Hertlings 1880 nach Antwerpen.

Um der Familie Hertling neben Rübenach noch ein paar schöne Eindrücke von Koblenz näher zu bringen, wurde einen Tag später zum Abschluss ihres Besuches noch ein Rundgang auf der Festung Ehrenbreitstein unternommen. In einer E-Mail bedankte sich die Familie jetzt noch einmal und war letztlich sehr erfreut über das freundliche entgegenkommen in Rübenach.

Redaktion unser-ruebenach.de – 15.11.2021
Fotos Familie Hertling

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