SWR Fernsehen in Rübenach

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Aktion „Lärm und Gestank machen uns krank“

Im Rahmen der Mitmach-Aktion „zu Laut“ des SWR Fernsehens besuchte die Redakteurin Marisa Middleton überraschend und kurzfristig den Ortsteil Rübenach um sich das tägliche Chaos selbst anzusehen. Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach e.V.“  hatte die Neugierde der Redakteurin durch eine Meldung der täglichen Verkehrszahlen geweckt.

Und in der Tat, bei Ihrem Eintreffen gegen 14.00 Uhr war das Chaos perfekt. Etwa zwanzig Mitglieder der BI, die kurzfristig verständigt wurden, ließen es sich nicht nehmen spontan zu einer Demonstration zusammen zu kommen.

Der SWR wird auch ein Schallmessgerät zur Verfügung stellen, welches ab Montag dem 16. September für 14 Tage auf dem Grundstück des Vereinsvorsitzenden den Verkehrslärm der Aachener Straße aufzeichnen wird.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative gab bei dieser Gelegenheit bekannt, dass er Klage gegen die Stadt Koblenz erhoben hat, um straßenbehördliche Maßnahmen zu erreichen. „Lärm und Gestank machen uns krank“, hieß es auf einem der Plakate …und so kann es nicht bleiben – das machten die Anwesenden in verschiedenen Interviews mit der Redakteurin deutlich.

Rüdiger Neitzel BI „Lebenswertes Rübenach“ – 13.09.2019
Fotos Walter Braukmüller

2 KOMMENTARE

  1. in der aachenerstr bin ich aufgewachsen….die war breit und 2 spurig……und nun verplant das keuin gaul mehr durchkommt….fehlplanung liebe planer….das ganze dorf und strassen netz hat man in müll gesetzt..

  2. So genannte „Durchgangsstraßen“ gehören beim heutigen Verkehrsaufkommen ganz einfach raus aus einem Dorfkern. Es ist seit Längerem nicht mehr zeitgemäß. Abgase, Lärm, sowie Feinstaub aus Reifen- und Bremsenabrieb sind unerträglich geworden. In unserem Fall wird von den Verantwortlichen einfach weg gesehen oder dementiert. Wir brauchen dringend eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h für die Aachener Straße und/oder die Aufbringung von Flüsterasphalt. Angeblich kann oder darf man eine Landesstraße in Rübenach nicht mit einer solchen Begrenzung belegen – dies scheint allerdings nicht mehr als ein Lippenbekenntnis zu sein, denn die Alemannenstraße, also die L125, die dann in Mülheim-Kärlich Winninger Straße heißt, ist durchaus dort mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h belegt. Gelten dort vielleicht andere Landesgesetze als in Koblenz, oder werden wir hier schlicht und ergreifend belogen? Natürlich könnten alternativ auch Unwissenheit oder Ignoranz im Spiel sein.
    Eine wirkungsvolle Alternative oder Ergänzung, um uns vor Lärm, Abgasen und Feinstaub zu schützen, wäre natürlich immer noch die Ortsumgehung, die am BWZK ohne wesentlichen Kostenaufwand über die L52 zu bewältigen wäre, wenn sich Stadt und Land, sowie die Politiker denn einigen könnten, anstatt sich ständig über Jahre einen „schwarzen Peter“ zuschieben zu wollen.
    Auch die für dieses Jahr angedachte Ampelanlage sollte nun endlich zügig gebaut werden, damit auch endlich mal wieder gerade für ältere Menschen und Schulkinder wieder möglich wird, die Aachener Straße ohne Lebensgefahr zu überqueren.
    Rudolf Kowalski

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