Einkaufen im Zeichen von Corona

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Kundschaft hält sich weitgehendst an die Regeln – Eindrücke vom Besuch im Supermarkt

Am Montagmorgen haben wir unseren wöchentlichen Lebensmittel Einkauf getätigt. Schon bei der Anfahrt fiel als erstes auf, dass die Parkfläche vor dem Haupteingang des Supermarktes abgesperrt war. Insgesamt waren die Parkplätze, es war ca. 8:30 Uhr, jedoch noch recht dünn besetzt. Eine Woche zuvor sah dies zur gleichen Zeit noch ganz anders aus.

Die Eingangstür war durchgängig geöffnet. Unnötige Staus vor der Drehtür wurden somit von vorne herein entschärft. Im Bereich der Getränkerückgabe fielen als nächstes die Bodenmarkierungen zur Abstandswahrung ins Auge. Da es auch hier zu diesem Zeitpunkt noch ruhig war, war das Distanzhalten unproblematisch.

Auch in Rübenach hält man sich an das Abstandsgebot beim Einkauf. Foto Herbert Hennes

Nach Entnahme des Scanners machten wir uns auf den Einkaufsrundgang durch den Markt. Überall waren die Regale gefüllt oder wurden gerade neu bestückt. Konserven, Mehl, Toilettenpapier, alles war in genügenden Mengen vorrätig. Im Gegensatz zur vergangenen Woche waren diesmal keine „Hamsterkäufe“ zu beobachten. Auch war die Mehrzahl der Kunden rücksichtsvoll, hielten Abstand, machten einen Bogen umeinander oder es wurde sich mit einer kurzen Handbewegung arrangiert. Aufgefallen ist auch, dass viele Kunden Handschuhe trugen oder sich mit einem Mundschutz gegen eine mögliche Ansteckung schützten.

An der Fleischtheke wurde das Anstehen durch Trasierbänder weiter eingeschränkt. Zudem war Aufsichtspersonal in gelben Westen zugegen. Auf die Frage, ob sich denn alle an die Maßnahmen halten, gab es zur Antwort: „Die meisten ja, aber uneinsichtige gibt es immer noch. Und das sind oftmals ältere Menschen!“

Nach dem wir alles zusammen hatten wurde der Einkauf an der Scanner-Kasse beendet. Diesmal mit einer Kontrolle, die aber mit dem nötigen Abstand zum Personal und ohne Beanstandung vollzogen wurde. Mit Daumen hoch und einem „bleiben sie gesund“ machte wir uns nach einem recht entspannten Einkauf wieder auf den Heimweg.

Fazit: Es geht also doch. Die eindringlichen Mahnungen unserer Politiker zeigen Wirkung. Dass es letztlich dazu der Anordnung eines Kontaktverbots benötigt, daran sind wir Menschen schuld, nicht das Virus.

Herbert Hennes Redaktion unser-ruebenach.de – 24.03.2020

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