Ampelanlagen in der Aachener Straße in der Planung

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Mittlerweile ist abzusehen, dass die Lichtsignalanlagen an den Kreuzungen Aachener Straße/ Lambertstraße/ Mauritiusstraße sowie Ecke Aachener Straße/ Grabenstraße möglicherweise noch in 2020 installiert werden könnten. SPD-Fraktions- und Ortsvereinsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann und Ratsmitglied Fritz Naumann freuen sich, dass die Sachlage nun etwas klarer ist.

„Auf Nachfrage im zuständigen Tiefbauamt wurde mir erläutert, dass die Entwurfsplanungen zu Beginn des zweiten Halbjahres 2020 in den Gremien vorgestellt werden können, sodass ein Bau bis Ende 2020 noch möglich wäre“, erläutert Lipinski-Naumann. Aktuell werden laut Verwaltung die Aufstellungsbereiche der Ampelanlagen geplant und mit der Straßenverkehrsbehörde sowie der Polizei abgestimmt. Zudem seien Abstimmungen mit der koveb und dem Amt für Stadtentwicklung nötig, da durch Änderungen im Busfahrplan sowie die Fahrbahnverengung nach der Ampelinstallation neue Abbiegevorgänge im Kreuzungsbereich der Aachener Straße mit Lambert- und Mauritiusstraße ergeben werden.

Fritz Naumann erklärt abschließend: „Wir würden eine Installierung der Ampeln noch in diesem Jahr sehr begrüßen, aber eine gute und weitsichtige Planung sowie ausreichende Abstimmung mit allen beteiligten Behörden ist natürlich unbedingt notwendig.“

SPD Stadtratsfraktion – 08.04.2020

3 KOMMENTARE

  1. Hoffentlich wird es keine Bettelampel! Ist die Wartezeit zu lang, hüpft man bei Rot rüber. Als Beispiel für Bettelampeln sollte man mal die Übergänge der Trierer Str. Ecke Johannesstr. und an der Sparkasse ausprobieren. Bitte, so nicht.

    Bettelampel ist ein „Fachbegriff“ und zeigt die Wertigkeit von MIV und Fußgänger/Fahrradfahrer. Bettelampel zwingen nicht motorisierte Verkehrsteilnehmer immer eine Grünphase anzufordern und zu warten. Im Zuge der Bemühungen den Verkehrsraum den Bürgern zurückzugeben verkürzt man die Wartezeit. 1-2-3 Grün.

  2. Der Begriff „Bettelampel“ ist schon richtig gewählt – denn wie lange wartet man in Rübenach auf diese schon.
    Die Freude ortsansässiger SPD-Ratsmitglieder, wenn man diese als solche bezeichnen will, ist faktisch keine.
    „Möglicherweise u. klarer“ sind politisch gewählte Floskeln (was Aussagende selbst am besten wissen), die erst einmal garnichts bedeuten – und wenn nur soviel, dass man sich weiterhin, wie schon lange, damit beschäftigt, ein langjähriges Problem in Rübenach (eines von vielen) so gut als möglich lösen zu wollen und sich damit in ein gutes Licht zu stellen.
    Klar ist solange nichts, bis klar ist, dass die „Bettelampel“ endlich installiert u. ihrer Bestimmung übergeben wurde, was letztendlich nicht der Politik, sondern innerörtlicher Bemühungen, sprich der BI Lebenswertes Rübenach zu verdanken ist.
    Man sollte immer bei der Wahrheit bleiben, WEM WAS zu verdanken ist auch unter der Prämisse, dass irgendwann der politische Hinweis auftauchen wird: „Was wollt Ihr – Ihr habt ja erst die Ampel erhalten“, WAS wollt Ihr mehr“.

  3. Die seit Längerem zugesagte Ampelanlage ist sowohl für die Fußgänger als auch für die Bewohner der Mauritiusstraße unumgänglich. Zu Hauptverkehrszeiten, neudeutsch: Rush Hour, hat man kaum eine Chance, die Aachener Straße zu überqueren oder einzubiegen. Für die Ausfahrt aus der Mauritiusstraße muß man,um etwas zu sehen, so weit in die Aachener reinfahren, daß man den fließenden Verkehr schon behindert. Ein Verkehrsspiegel hätte hier sicher genüge getan, Eine Kreuzungs-Ampelanlage ist natürlich weitaus besser.
    Von einer reinen Fußgängerampel (Bettelampel) lese ich in der Bekanntmachung der SPD Stadtratsfraktion erst einmal nichts.
    Auf Nachfrage im zuständigen Tiefbauamt wurde der SPD Fraktionsvorsitzenden Lipinski-Naumann erläutert, dass die Entwurfsplanungen zu Beginn des zweiten Halbjahres 2020 in den Gremien vorgestellt werden können, sodass ein Bau bis Ende 2020 noch möglich wäre. Das ist doch mal eine sehr positive Aussage. Die Meisten von uns hatten zwar sicher schon früher mit der Umsetzung des Beschlusses gerechnet. Sollte der Bau dieser Lichtanlage(n) aber noch in 2020 realisiert werden, wäre das doch sehr versöhnlich.
    Rudolf Kowalski

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