FV Rübenach ist für den Verband kein Härtefall

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Rübenach. Die Frauenfußballmannschaft des FV Rheingold Rübenach muss ein weiteres Jahr in der Rheinlandliga spielen. Nachdem Rübenach nach dem Abbruch der Saison durch den Fußballverband Rheinland (FVR) vom ersten Platz auf den zweiten Rang hinter den SV Holzbach abrutschte, weil die Hunsrückerinnen den besseren Quotienten (Punkte geteilt durch Spiele) hatten, und damit den Aufstieg in die Regionalliga verpassten, stellte der FV einen Antrag an den Verband, zu prüfen, ob dies für den Klub ein Härtefall ist.

Nun hat der FV Rheinland entschieden, das Rübenach kein Härtefall ist. „Das ist für uns schon sehr ärgerlich, aber wir werden die Entscheidung des Verbandes akzeptieren. Die Weichen für die neue Saison werden gestellt, der Kader wird sich punktuell verändern. Wichtig ist, dass Trainer Nico Koch seine Zusage gegeben hat, auch in der neuen Saison die Mannschaft zu trainieren“ sagt Rübenachs Sportlicher Leiter Markus Mannebach. „Wir hatten den Antrag gestellt, als Härtefall anerkannt zu werden, aber die Entscheidung fiel nicht in unserem Sinne aus.

Wir hatten frühzeitig erklärt, dass wir jede Entscheidung akzeptieren, und dabei bleibt es“, erklärt Mannebach. Ina Hobracht, die Vorsitzende des FVR-Spielausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, erläutert die Entscheidung: „Wir hatten zwei Szenarien zu bewerten. Erstens die Wertung nach der Hinrunde, zweitens die Wertung durch den Quotienten zum Zeitpunkt des Abbruchs. In beiden Fällen hatte Holzbach die Nase vorn, und so fiel die Entscheidung zugunsten von Holzbach aus.“ wzi

Rhein Zeitung – 02.06.2020

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