JHV der K.u.K. in Zeiten von Corona

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Mitglieder votieren für neue Bewerbung zu Prinzengestellung

Die Jahreshauptversammlung der K.u.K. Rübenach am Freitag, 14.08. in der Schützenhalle war beeinflusst durch die derzeitige Corona-Situation. Waren in der Vergangenheit die Versammlungen recht gut besucht, blieben diesmal viele Vereinsmitglieder der Veranstaltung fern. Vereinsvorsitzender Peter Jochum zeigte denn auch bei der Begrüßung Verständnis hierfür und ging in seinem Rechenschaftsbericht zum zurückliegenden Geschäftsjahr u. a. darauf ein. Seit dem Corona-Ausbruch stehe das Vereinsleben praktisch still. Nach den noch erfolgreichen Karnevalsveranstaltungen zu Beginn d. J. sind alle weiteren Veranstaltungen in den kommenden Monaten abgesagt oder mit wenig Hoffnung auf Durchführung auf Eis gelegt. Ein besonderer Blick fällt hier auf die im September nicht stattfindende Kirmes. Hier will der Verein jedoch als äußeres Zeichen zumindest einen Kirmesbaum aufstellen.

Nach den Berichten von Schriftführerin Trudel Kreuser und Schatzmeisterin Jasmin Ohlig standen Wahlen zu den stellvertretenden Vorstandsmitgliedern an. Alle bisherigen Mitglieder erklärten sich für eine erneute Kandidatur bereit und wurden wiedergewählt.

Ein weiteres Schwerpunktthema der JHV war die Frage nach einer erneuten Bewerbung zur Stellung des Koblenzer Karnevalsprinzen. Hier ging es dem Vorstand darum, so Sitzungspräsident Nicolas Kesselheim, wie die Vereinsmitglieder zu dieser stehen. 2019 hatte der Verein sich für Session 2023 bei der AKK beworben, musste aber zum bedauern der KG Blau-Weiß Moselweis den Vortritt lassen. In der anschließenden Diskussion wurde die vergangene Bewerbung dabei noch einmal analysiert. Über vieles haben sich die Verantwortlichen der K.u.K. seiner Zeit Gedanken gemacht, um ein schlüssiges Konzept vorzulegen. Aus Sicht AKK sei dieses aber wohl nicht genügend mit einer dazu gehörenden Finanzierung präsentiert worden.

Neben einigen wenigen Enthaltungen waren alle anwesenden Vereinsmitglieder jedoch für eine erneute Bewerbung. Wie und für welches Jahr diese angegangen werden soll, so Vorsitzender Peter Jochum, muss erst einmal mit der AKK abklärt werden. Letztlich will man die gemachten Erfahrungen dann besser mit einbringen, um schließlich auch den möglichen Zuschlag zu erhalten.

Peter Jochum bedankte sich abschließend für den harmonisch und konstruktiven Verlauf der Versammlung und erinnerte daran, das am 15. August die K.u.K. Rübenach 30 Jahre besteht. Herzlichen Glückwunsch!

Anmerk. der Redaktion: 2025 wird Rübenach 1250 Jahre alt. Vielleicht ein Datum für eine neue Prinzenbewerbung!?

Redaktion unser-ruebenach.de – 17.08.2020

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