Neubau in der Kilianstraße sorgt für Unverständnis

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Seit einigen Wochen sorgt ein Neubau in der Kilianstraße für Gesprächsstoff in Rübenach. Ursache hierfür ist das bis auf den letzten Zentimeter ausgenutzte Baugrundstück, dass die Weiterführung des hier vorhandenen schmalen Gehwegs dadurch gänzlich verhindert. Die Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach“ hat in einem Schreiben an die Redaktion unser-ruebenach.de ihr Unverständnis dazu geäußert. (lesen)

Redaktion unser-ruebenach.de – 14.07.2019

4 KOMMENTARE

  1. Ich frage mich was man tun muß um die Erlaubnis zu bekommen einen Bürgersteig bebauen zu dürfen ?? Das ist ein Skandal sondergleichen.
    Ich wollte schon vor Wochen einen Beitrag dazu schreiben hab aber davon abgesehen damit ich nicht wieder der Buhmann bin.Bin mal gespannt wer verantwortlich ist wenn ein Schulkind das auf dem Weg zur Schulbushaltestelle ist an dieser ( jetzt sehr gefährlichen Stelle) von einem Auto erfasst wird und zu Schaden kommt.
    Ist da nicht die Stadt Koblenz verantwortlich. ???
    Ich hoffe das schnellstens Abhilfe geschaffen wird und es zu einer Änderung kommt.
    Höchst gefärlich das ganze.

    Volker Schmitz

  2. In Sachen Schuldzuweisung sollte man diese nicht alleine bei der Stadtpolitik bzw. Verwaltung suchen, sondern demjenigen einmal die Frage stellen, der seinen Eigennutz gegen das Prinzip eines Gemeinwohls hier voll ausgeschöpft hat, was er sich dabei gedacht hat. Wenn er sich nichts dabei gedacht hat – umso bedauerlicher, würde aber voll und ganz in unsere heutige Gesellschaft hineinpassen.

  3. „Den Bauherrn trifft keine Schuld – der Bauantrag wurde genehmigt“ … eine einseitige Denkungsweise und ebenso eine einseitige Schuldzuweisung in Richtung Verwaltung.
    Dem Bauherrn dürfte doch bewusst gewesen sein, dass er mit seinem Bauantrag etwas in Bewegung setzt, dass (auch wenn eh schon nur ein schmaler Bürgersteig vorhanden war) eine (noch) größere Gefährdung der Sicherheit für Fußgänger mit sich bringt, die er dann ja auch wissentlich in Kauf genommen hat.

  4. Ob hier der Passus von Moral oder Anstand eine Anwendung finden sollte, weiß ich gar nicht zu benennen. Wenn aber ausgerechnet bei diesem einen Grundstück eine prozentuale Höchstbebauung nicht zur Anwendung kommt, obwohl es klar im Landesbebauungsgesetz beschrieben ist, der gesetzlich fest geschriebene Mindestabstand zwischen diesen drei Häusern nicht eingehalten werden muß, ein Bürgersteig keine Mindestbreite mehr haben muß… und sogar die zuständigen Fachleute, wie die Herren Münch, Wittgens und sogar Baudezernent Flöck in diesem EINEN Fall unisono bestätigen, dass hier alles außer Kraft gesetzt und dennoch Alles richtig gemacht wurde, darf die jeweilige Kompetenz doch wohl zumindest in Frage gestellt werden, ohne einem dieser genannten Fachleute zu nahe treten zu wollen.
    Rudolf Kowalski

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