Applaus und eine Kerze als Zeichen der Solidarität

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„Bitte bleibt für uns zu Hause – wir bleiben für euch hier!“

Die Corona-Krise schränkt massiv das öffentliche Leben ein. Bewohner sollen so weit wie möglich zu Hause bleiben, um so mitzuhelfen, die Pandemie einzudämmen. Die meisten Menschen halten sich an die behördlichen Anweisungen, etliche dagegen zeigen noch immer Unvernunft, was letztlich so zu einer generellen Ausgangssperre führen wird. Nicht zu Unrecht mahnen Ärzte und Krankenhauspersonal: „Bitte bleibt für uns zu Hause – wir bleiben für euch hier!“

Was aber können wir von zu Hause dazu beitragen, um unsere Solidarität zu zeigen und Zeichen der Anerkennung zu setzten!

In den letzten Tagen wurde in den Medien vermehrt über Aktionen wie Singen vom Balkon oder spontaner Applaus für die Pflegehelfer in der Corona-Krise berichtet. Aktionen, die als Wertschätzung und Dank, aber vor allem denjenigen mehr Aufmerksamkeit verschaffen soll. Unter der Challenge „1 minute for care – Applaus für die Pflege“, wurde eine Aktion ins Leben gerufen an der wir uns beteiligen sollten.

So ist für abends 20:00 Uhr angedacht, von Fenster, Balkon, Terrasse oder vor der Haustür 1 Minute Applaus für alle Kranken- und Pflegehelfer zu spenden. Nur ein kleines aber hörbares Zeichen, in Hinsicht der Solidarität und Anerkennung ihrer Arbeit. Ein weiteres Zeichen ist ab 20:00 Uhr das Aufstellen von Kerzen im Fenster oder vor der Haustür.

Auch wenn unseren Pflegekräften dies bei ihrer Arbeit nicht viel helfen wird, moralische Unterstützung wird ihnen zweifellos Guttun!

Redaktion unser-ruebenach.de – 21.03.2020

5 KOMMENTARE

  1. Wie viele sich an den Aktionen „1 minute for care – Applaus für die Pflege“ sowie eine Kerze im Fenster aufstellen am Samstagabend 20:00 Uhr beteiligt haben wissen wir nicht. Die Redaktion hat aber in ihrem Umfeld einigen Applaus wahrgenommen!

    Herbert Hennes Redaktion unser-ruebenach.de

  2. Ein kleiner Applaus für Pflegeberufe, für Ärzte, Krankenhauspersonal, caritative Einrichtungen etc., all diejenigen, die sich im Besonderen vor allem jetzt in den Dienst der Öffentlichkeit stellen, was aber auch nachhaltig für die Zukunft gelten sollte – ein Aufruf insbesondere an die Politik, die ebenso wie in Bezug auf den Klimawandel Jahrzehnte der Versäumnisse zu verantworten hat.
    Aber – die Corona-Krise hat auch etwas Gutes.
    Das Corona-Virus hat jetzt schon mehr für unsere Umwelt getan als das Klimapaket der Bundesregierung, das Ausrufen des Klima-Notstandes oder vermeintliche Bemühungen/Maßnahmen der Kommunen/Länder.
    Das sollte auch den letzten Klimaleugnern aufzeigen, dass unsere Erde wieder beginnt zu atmen, atmen muss, was sich noch mehr verstärkt zeigen wird, je länger notwendige Konsequenzen zur Eindämmung der Krise gezogen werden müssen.
    Auch sollte sich jeder einmal für sich selbst die Frage stellen:“Woher wissen wir, dass nicht WIR der Virus sind (der zum Klimawandel maßgeblich beigetragen hat und weiter beiträgt)?“

  3. Es liegt mir fern, den Ernst der Lage zu minimieren – nicht zu erkennen.
    Aber – wie es in dramatischen Szenarien nun einmal ist – man sollte jeder Situation auch etwas positives abgewinnen und in diesem Falle ist es tatsächlich so, dass diese Krise uns aufzeigt – und zwar weltweit – dass sie positive Auswirkungen in Bezug auf den Klimawandel hat und zwar mehr, als es z.B. das Klimapaket der Bundesregierung oder jeder Klimanotstand bewerkstelligt.
    Das in der aktuellen Situation zu erkennen, sollte bei all dem Elend, jedem bewusst werden (und ich bin nicht als „kleines Licht“ der ERSTE, der das erkennt).

  4. Natürlich hat die Krise positive Auswirkungen auf das Klima, das belegen ja auch die aktuellen Zahlen. Diese positiven Auswirkungen sind aber nicht durch den sorgsamen Umgang mit der Umwelt entstanden, sondern durch die Maßnahmen der Länder und der Bundesregierung. Sobald die Krise bewältigt ist und wir wahrscheinlich alle wieder in der „Normalität“ angekommen sind, sobald die Produktionen wieder „hochgefahren““ werden usw., wird das Klima wieder negativ beeinflusst, aber die Toten die das Virus gefordert hat und noch fordern wird, kehren nicht zurück.
    Es gibt nichts positives in dieser Krise.

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