Zerstörter Brixius Gedenkstein steht wieder

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Es ist schon ein paar Jahre her, dass die Bürgerinitiative „Lebenswertes Rübenach e.V.“ eine Wanderkarte erstellt hat, die sich auf lokale Wege rund um den Ortsteil von Koblenz beschränkt.

An einem dieser Wege, in der Verlängerung der Sendnicher Straße, kurz vor der Unterführung unter der A 61 stand seit 1989 ein Gedenkstein, der an den plötzlichen Tod des Pfarrers Brixius an dieser Stelle erinnert. Und da es auch Wanderer gibt, die diese Wege gehen, wurde die BI im Juli diesen Jahres darüber informiert, dass der Gedenkstein zerstört worden war. Die Trümmer wurden sofort sichergestellt und bei dem örtlichen Steinmetzbetrieb (Michael Becker) eingelagert.

Die BI bemühte sich indessen heraus zu finden wer der eigentliche Besitzer dieses Gedenksteines ist, denn ohne dessen Genehmigung konnte ja keine Wiederherstellung eingeleitet werden. Dabei ging es weniger um die Kosten einer Reparatur als um den rechtlichen Aspekt, denn es fanden sich neben der Bürgerinitiative auch der „Förderverein Rüwenacher Möck“, die spontan bereit waren die Kosten zu übernehmen.

Die Quellensuche war erfolgreich: Der Gedenkstein wurde seiner Zeit von einem Freundeskreis des Pfarrers gestiftet und deren Sprecher erklärte sich mit der Wiederaufstellung spontan einverstanden.

Und so ging alles sehr schnell: Der Gedenkstein steht wieder! Und als Beispiel des Rübenacher Gemeinschaftsgefühls ist hervorzuheben, dass der Steinmetzbetrieb Michael Becker in Rübenach auf eine Kosterstattung verzichtet! Die Inschrift auf dem Sockel ist für alle gedacht, die dort vorbei kommen: „Singe und wandere, Gott wartet am Ende deiner Straße….“

Rüdiger Neitzel BI „Lebenswertes Rübenach“ – 02.12.2019
Foto Rüdiger Neitzel

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