„Dem Vorbild Mainz folgen“

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Leserbrief von Rüdiger Neitzel, Rübenach

Ich bin immer wieder verblüfft über die Haltung der Stadt Koblenz in der Frage nach einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Stadt, wie sie von den Anliegern der Kastorpfaffenstraße und auch von der Bürgerinitiative Rübenach für die Aachener Straße gefordert wird. Die stereotype Antwort der Stadt, die Straßenverkehrsordnung lasse das nicht zu, kann doch gar nicht stimmen, denn die gilt ja auch in Mainz.

Statt solche Behauptungen aufzustellen, sollte sich die Stadt doch einfach mal bemühen, dem Vorbild Mainz zu folgen und sich zu fragen, was man in Koblenz erreichen könnte. Interessant ist auch, dass die Städte Aachen, Augsburg, Freiburg, Hannover, Leipzig, Münster und Ulm im Juli 2021 eine kommunale Initiative für Tempo 30 innerorts gestartet haben. Wie wäre es, wenn Koblenz sich dem anschließen würde? Und wie wäre es, wenn die Grünen, die das ja auch fordern, im Stadtrat mal einen entsprechenden Antrag einbringen würden? Nicht wollen, machen!

Rhein Zeitung – 08.09.2021

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1 KOMMENTAR

  1. Sehr geehrter Herr Neitzel,
    man kann doch Städte nicht miteinander vergleichen.

    „Koblenz kann man doch nicht mit Paris vergleichen“ wie unlängst ein CDU-Politiker treffend bemerkt hat. Wenn man von Kopenhagen anfängt, verdreht man in Koblenz die Augen.
    Man kann da ja gleich mit New York kommen.

    Man könnte auch von anderen lernen, es schadet nicht. Ideen und Lösungen klauen ist auch nicht verboten. Man darf es auch. Schützt das Klima. Schützt Bürger vor Lärm. Schützt alle Verkersteilnehmer. Das ist alles bekannt.

    Freie Fahrt, für freie Bürger. Der Markt wird das regeln. Und Verbots-Parteien sind die anderen.

    Mit freundlichem Gruss
    Johannes Fuck

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